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Fragen und Antworten zum Thema Funk
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BeitragVerfasst: So 26.2.2017 18:40 
Viele Denken bei der Freenet Kurzstreckefunk Anwendung unteranderem an Saubere UKW Frequenzen und Reichweite durch Ausbreitungsbedingungen "letzteres insofern richtig auch möglich aber leider selten".
Freenetfunk (2 Meter Band), hat im Vergleich zu der Kurzstrecken Funkanwendung PMR446 (70 cm Band) mit der selbigen Leistung von 500 mw Watt ERP (820mw EIRP) gewisse Vorteile das ist richtig.

Aber !!!
Die eigene Erfahrung auf längere Sicht, hat jedoch gezeigt, das bei Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Geräte, Leistung und Antenne), eine einigermaßen Akzeptable Reichweite für QSO'S nur ab einer gewissen Exportierten Höhe möglich ist.
Oftmals taucht die Frage wie in einer Schleife (Täglich grüßt das Murmeltier), nach Hochantennen und Afu Geräte für Freenet auf. "Nein es sind nur dafür Zertifizierte Geräte und 500 mw ERP Strahlungsleistung erlaubt leider. Es ist keine Frage, das mehr Leistung wichtig währe leider gesetzlich derzeit nicht durchsetzbar.

Es bleibt für einen Funkbetrieb, der im Freenet Spaß macht, dann eben nur der Powerfunk aber Vorsicht!! großes Risiko Ärger mit der BnetzA zu bekommen. Wer glaubt insbsondere, mit der Abschaltung des Analogen Kabelfernsehen, mit höherer Leistung und nicht konformen Geräten nicht mehr aufzufallen der irrt.
Weiterhin Probleme durch:
1. Kanäle des Ehmals Analogen Kabeletz, diese werden weiter verwendet für Internet via Kabelfernsehen Störungen in beide Richtungen (Docsis3.1)
https://www.google.de/amp/s/www.golem.de/news/docsis-3-1-ab-2017-kommen-bis-zu-10-gbit-s-ins-deutsche-kabelnetz-1609-123099.amp.htm
2. Kleine Kabelanbieter die weiterhin noch Analog verteilen, weil es keine gesetzliche Verpflichtung zur Analog Abschaltung gibt. (Auch Pflegeeinrichtungen verteilen gerne aus Kostengründen Analog weiter).
3. Hausverwaltungen die sich leider nicht gezwungen sehen alte Verkabelungen aus Analogzeiten zu ersetzen.
3. Betriebsfunk Benachbarter Frequenzen (durch nicht konformen Geräten) kann erheblich gestört werden.

Im Vergleich zum Kurzstreckenfunk gibt es zwar im CB Funk QRM durch übereichweiten, was allerdings meiner Meinung zu vernachlässigen ist.
Möglichkeiten des CB Funk sind eben nicht durch den Kurzstreckenfunk zu ersetzen. Der CB Funk ist und bleibt die NR1 im Jedermannsfunk

In dem Sinne 73&55

Peter
13HN516


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BeitragVerfasst: So 26.2.2017 19:23 
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Mach doch die DO Lizenz, dann kannst genug Power einsetzen


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BeitragVerfasst: So 26.2.2017 21:47 
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Zitat:
Die eigene Erfahrung auf längere Sicht, hat jedoch gezeigt, das bei Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Geräte, Leistung und Antenne), eine einigermaßen Akzeptable Reichweite für QSO'S nur ab einer gewissen Exportierten Höhe möglich ist.


Natürlich ist das der Fall. Jeder Anbieter oder Hersteller weist im Normalfall sogar extra darauf hin, daß es sich um die maximale Reichweite bei Verbindung auf freiem Feld handelt. Jeder, der dann im Nachgang enttäuscht ist, daß es tatsächlich so ist, hat auch wieder was gelernt....

Warum das so ist, daß 11m, 2m und 70cm so unterschiedlich funktionieren, erfährt man, wenn man sich über Reflexionen und Ausbreitung von Funkwellen informiert. Die Wellenlänge wird dann hingegen bei Antennen wichtig. Hier unterscheiden sich die drei Anwendungen von den physikalischen Anforderungen GEWALTIG. Das hat nicht soviel mit den 3,5 Watt mehr zu tun.

Für illegalen "Powerfunk" Werbung zu machen halte ich persönlich nicht für gut. Heute wissen nämlich die Wenigsten, daß das durchaus ernsthafte Konsequenzen nachsich ziehen kann, je nachdem wo und was man damit stört! Grade im Kabelnetz, wo dann ggf. Regreß von Anbieter und Kunden kommen können.


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BeitragVerfasst: So 26.2.2017 23:21 
DF2TB hat geschrieben:
Mach doch die DO Lizenz, dann kannst genug Power einsetzen

Nein ich bin und bleibe CB Funker

73' Peter


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BeitragVerfasst: So 26.2.2017 23:32 
DL6IB hat geschrieben:
Zitat:
Für illegalen "Powerfunk" Werbung zu machen halte ich persönlich nicht für gut. Heute wissen nämlich die Wenigsten, daß das durchaus ernsthafte Konsequenzen nachsich ziehen kann, je nachdem wo und was man damit stört! Grade im Kabelnetz, wo dann ggf. Regreß von Anbieter und Kunden kommen können.


Für Powerfunk mache ich eben keine Werbung ganz im Gegenteil, wie du im Text lesen kannst warne ich davor. Jedes mal kommen in Foren die selben Fragen, nach Afu Geräten und Hochantennen im Freenetfunk und die selben klaren Antworten mit nein. Ich weis nicht ob manche Dumm sind es nicht kapieren oder auf eine Heiligsprechung dafür warten.

73' Peter


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BeitragVerfasst: Mo 27.2.2017 7:21 
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Beiträge: 288
DL6IB hat geschrieben:
Heute wissen nämlich die Wenigsten, daß das durchaus ernsthafte Konsequenzen nachsich ziehen kann, je nachdem wo und was man damit stört! Grade im Kabelnetz, wo dann ggf. Regreß von Anbieter und Kunden kommen können.


Theoretisch. Praktisch trifft dich eher ein Meteorit mitten ins Auge.


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BeitragVerfasst: Mo 27.2.2017 18:35 
Miniwelle hat geschrieben:
Theoretisch. Praktisch trifft dich eher ein Meteorit mitten ins Auge.

Das meinst auch nur Du.
Die Jungs der Bnetza sind aktiv.

73&55 Peter


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BeitragVerfasst: Di 28.2.2017 10:13 
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Registriert: Mo 28.12.2009 12:17
Beiträge: 2077
Wohnort: Karlsruhe
Zitat:
Theoretisch. Praktisch trifft dich eher ein Meteorit mitten ins Auge.


Dann würde ich schonmal die Schutzbrille empfehlen, denn hier fahren die recht regelmäßig, wenn es um Störungen geht. Grade eben durch das Kabel-Internet uns diverse Störungen im Digitalkabelnetz. Hier im Haus waren sie vor 3 Jahren auch mal, haben Messungen gemacht, mich ausgefragt - und dann aber ein "Leck" im Kabelanschluß entdeckt. Letzte Woche habe ich den weißen BNetz-Bus zwei Querstraßen weiter an einem Neubau wieder gesehen.

Was stimmt: Natürlich müßte bei Funkeinflüssen schon der Zufall regieren, um den Störer grade dann zu erwischen. So aktiv, wie in den 80ern und frühen 90ern sind sie da nicht mehr. Aber es reicht durchaus....

Nebenbei fallen Mikro-Meteoriten sehr häufig und praktisch stets unbemerkt auf uns runter ;->


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BeitragVerfasst: Di 28.2.2017 17:41 
Hallo DL6IB
Das ist es, was ich meine.
Manche wiegen sich in Sicherheit, auch wenn es nicht mehr so viele Messfahrten gibt wie in den 80 gern
und 90 gern, ist die Bnetza dennoch heute Präsent.
Vor ca 4 Monaten habe ich einen Messwagen, im Oberbergischen Wiehl Bonig zuletzt gesehen.

73'

Peter


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BeitragVerfasst: Di 28.2.2017 22:40 
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Registriert: Mi 12.12.2012 17:30
Beiträge: 53
Guten Abend zusammen,

hinsichtlich Freenetnutzung mit höherer Leistung und nicht zugelassener Antennentechnik kann man recht schnell Probleme bekommen wenn Nutzer von DAB+ gestört werden, was immer öfters vozukommen scheint wie mir aus berufenen Mund kundgetan wurde.

Auch Bekannte von mir waren betroffene DAB+ Nutzer, wir konnten den Störer recht schnell ausmachen, es war ein Freenet und CB Funker gut mehr als fünfig Meter entfernt. Eine Meldung an die BnetzA erfolgte von gleich mehreren Gestörten und nach nicht mal fünf Tagen war der Spuk beendet.
Laut berufenen Munde wurde für Freenet Amateurfunktechnik eingesetzt und die Antenne war ja auch nicht zu übersehen. In dem Zusammenhang wurden wohl seine Gesprächspartner ebenfalls besucht, über die Ergebnisse ist mir nichts bekannt, dürften aber aufgrund der jeweiligen großen Entfernungen der Funkfreaks zueinander ähnlich ausgefallen sein. Auch soll die OWI und der Meßeinsatz nicht gerade im unteren Preissekment angesiedelt gewesen sein.

Grüße,

Wurzel


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BeitragVerfasst: Mi 1.3.2017 11:03 
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Registriert: Mo 3.11.2008 20:51
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Wurzel 1 Portabel hat geschrieben:
Laut berufenen Munde wurde für Freenet Amateurfunktechnik eingesetzt und die Antenne war ja auch nicht zu übersehen.


Gerade in diesem Zusammenhang wundert es mich immer wieder das in manchen Foren solche Geräte den Neueinsteigern geradezu empfohlen werden. Die "Empfehlenden" schreiben zwar mit dazu das es ja "eigentlich" illegal ist aber ja sowieso nur noch eine OWi und von daher könne "ja auch nix passieren". Der Glaube an solche Aussagen kann die "Fragenden" dann schnell recht teuer werden. Gerade wenn Kabelnetze betroffen sind reagiert die BNetzA recht zügig.

:wink: :wink:

_________________
73´s Jürgen, DF5WW (DL0AK) RIG: TS-480SAT (Club) und SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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BeitragVerfasst: Mi 1.3.2017 12:56 
Zitat:
Der Glaube an solche Aussagen kann die "Fragenden" dann schnell recht teuer werden. Gerade wenn Kabelnetze betroffen sind reagiert die BNetzA recht zügig.


Ganz genau wenn du dann nicht in der Lage bist die OWI zu zahlen, bzw. nicht Zahlst, geht das wie beim Schwarzfahren hinter die schwedischen Gardinen.
Es handelt sich um Bußgelder.

73' Peter


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BeitragVerfasst: Do 2.3.2017 15:07 
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Registriert: Do 13.9.2007 20:18
Beiträge: 3670
Wohnort: Elmshorn
Wurzel 1 Portabel hat geschrieben:
Guten Abend zusammen,

hinsichtlich Freenetnutzung mit höherer Leistung und nicht zugelassener Antennentechnik kann man recht schnell Probleme bekommen wenn Nutzer von DAB+ gestört werden, was immer öfters vozukommen scheint wie mir aus berufenen Mund kundgetan wurde.

Auch Bekannte von mir waren betroffene DAB+ Nutzer, wir konnten den Störer recht schnell ausmachen, es war ein Freenet und CB Funker gut mehr als fünfig Meter entfernt. Eine Meldung an die BnetzA erfolgte von gleich mehreren Gestörten und nach nicht mal fünf Tagen war der Spuk beendet.
Laut berufenen Munde wurde für Freenet Amateurfunktechnik eingesetzt und die Antenne war ja auch nicht zu übersehen. In dem Zusammenhang wurden wohl seine Gesprächspartner ebenfalls besucht, über die Ergebnisse ist mir nichts bekannt, dürften aber aufgrund der jeweiligen großen Entfernungen der Funkfreaks zueinander ähnlich ausgefallen sein. Auch soll die OWI und der Meßeinsatz nicht gerade im unteren Preissekment angesiedelt gewesen sein.

Grüße,

Wurzel


Hallo zusammen,
es wurde hier schon Mal 2007 eine Karte mit den Messstellen der BNetzA gezeigt:

download/file.php?id=175

und man kann bei der BNetzA auch eine Karte finden, wo mehr als 1000 automatische Messsonden installiert sind. Diese arbeiten automatisch und melden Unregelmäßigkeiten über das Internet weiter. Dadurch konnten viele Mitarbeiter eingespart werden.

73
Gerhard


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BeitragVerfasst: Di 14.3.2017 10:10 
Anmerkung zum Thema beides PMR446 und Freenetfunk haben ihre Daseinsberechtigung, ist aber eben zum kommunizieren auf Kurze Strecken gedacht.

Freenet und PMR446 sind keinesfalls ein CB Funk Ersatz!!!, dafür ist es auch nicht gedacht. Beides dient eher für den Einsatz, im Professionellen Bereich,als kostenloser Betriebsfunk ersatz, sowie im Semiprofessionellen, und Familiären Bereich zur Kommunikation.

Grüße

73&55 Peter


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BeitragVerfasst: Di 14.3.2017 17:15 
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Registriert: Mo 28.12.2009 12:17
Beiträge: 2077
Wohnort: Karlsruhe
Zitat:
Beides dient eher für den Einsatz, im Professionellen Bereich,als kostenloser Betriebsfunk ersatz,


Das ist schlicht und ergreifend FALSCH! PMR bedeutet "Private Mobile Radio" - da steht PRIVAT und nicht Profi oder gar Betriebsfunk! Folglich ist es kein Ersatz und dafür auch nicht gedacht. Bei Freenet verhält es sich ähnlich. Es sind private Kurzstrecken-Funkanwendungen. Punkt.

Wie es tatsächlich genutzt wird steht allerdings im Widerspruch dazu - und kontrolliert wird das wohl eher auch nicht, denn bei unseren Baustellen im Umkreis wird auch überwiegend PMR und Freenet genutzt. Es ist halt billig zu haben und ohne Genehmigung zu betreiben. Es gab ja auch Fahrschulen, die früher im CB unterwegs waren, obwohl es dort explizit untersagt war (zumindest bis in die 90er).


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