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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 14:41 
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Hallo,
wer was messen will muß wissen was er misst.

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 14:46 
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Hallo Uwe,

meinte eher diese 200 mA oder 400 mA Sicherungen...ich hab da eine Begabung dafür... Grüsse, Alfred.


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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 19:40 
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Sicherungen habe ich im Meßgerät noch nicht geschafft. Zwei mal 230V in rund 60 Bastel-/incl. QRL-Jahren mit der Ohmmeterstellung gemessen, die Sicherungen waren alle noch heil. Die waren das einzige Teil, was ich noch ausgeschlachtet habe. War Digital-Zeugs, nicht zu teuer, aber trotzdem .... Gestunken hat auch nichts, aber mir dafür um so mehr ....... :-) .
73 Peter


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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 20:55 
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Wenn man nicht sicher ist..immer im 10A Bereich anfangen ;)
Das Poti für die Strombegrenzung im Labornetzteil sollte man auch verwenden...
Bei Billigmultimetern fehlt leider oft der 2A Bereich, der ist für QRP Geräte optimal. Der knallt auch nicht so oft raus.

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 21:03 
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Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich da zwei Sachen beitragen:

Mir selber passiert: nach längerem Sparen in den 70ern ein nicht billiges "Chinaglia Cortina Usi" Multimeter gekauft, Klasse 1, 20kOhm/V. War mächtig stolz drauf. Natürlich sofort aufgeschraubt und reingeschaut, beim Öffnen den Zeiger berührt, dieser zeigt sich als extrem bruchempfindlich (sehr dünnes, rotes Plastikstäbchen) und zerbröselt. Den Rest der Nutzungszeit (und die war lange...) hatte das Meßwerk eine angelötete Strähne einer versilberten Kupferlitze als Zeiger.

Einem Mitstreiter passierte zur gleichen Zeit (etwa 1976) der Klassiker: zu Weihnachten ein damals in Massen auf den Markt kommendes russisches Qualitätsmessgerät geschenkt bekommen. War natürlich ein Lada im Vergleich zu meinem italienischen Sportwagen (ohne Zeiger). Noch während der Feiertage wurde dann im Amperebereich die Netzspannung gemessen. Lauter Knall und Ruch aus dem Gehäuse. Nachgesehen: Leiterbahn war verschmurgelt, Zeiger ungelogen 90" nach links umgebogen. Vorsichtig zurückgebogen, Leiterbahn geflickt, geht wieder. Vergleich mit meinem ebenfalls reparierten Gerät zeigt zufriedenstellende Genauigkeit. Damit haben wir dann viele Jahre Elektronik gebastelt...

Martin DB2MJ


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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 21:11 
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Und NICHT im Ohmbereich den Innenwiderstand von nem Bleiakku messen ... ;)))

Die meisten Pannen entstehen ja wenn man sich über was ärgert und dann "schnell schnell " macht..

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BeitragVerfasst: Di 31.1.2017 22:09 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Die meisten Pannen entstehen ja wenn man sich über was ärgert und dann "schnell schnell " macht..

War auch einer der Gründe, die bei mir die Kaufentscheidung beeinflusst haben: Manche Fehler können z.B. schon nicht passieren, wenn der Schalter für die Messgröße bestimmte Buchsen für die Messkabel mechanisch blockiert. Oder wenn das Gerät selbst entscheiden kann, welcher Messbereich der richtige ist. Es gibt bei dem Ding Böcke, die man einfach nicht schießen kann, und das ist praktisch.

73
Hans

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„Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt.“ (T. Pratchett)


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 0:26 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Und NICHT im Ohmbereich den Innenwiderstand von nem Bleiakku messen ...
Das haben zumindest die alten Meßgeräte noch ausgehalten, wenn Du nicht fest angeklemmt hast, sondern nur kurz mit den Probes dran warst. Der Innenwiderstand hat Dir zwar was gehustet, aber kaputt ...... nee. Die Zeigerverbiegerei geht schnell, wenn man im zu kleinen Bereich anfängt. Zumindest die bei den alten RVM mit großen Meßwerken kann das ärgerlich sein.

Aber Frage: gibt es noch Händler für die alten Drehspul-Einbau Meßgeräte ?? Ich sollte in meiner uralten Schalttafel das Voltmeter endlich mal austauschen, rund, ~50mm Einbauloch, 250V ~, 2,5%.

73 Peter


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 1:37 
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ebay, Pollin, Oppermann..

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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 10:10 
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Danke, Pollin ist in der Nähe, da kann ich einen Ausflug machen und in deren Laden stöbern. Die haben ab und an Resteverkauf und ich brauchen noch einen Legacy-PC mit dicker CPU und PCI-Slots, irgend ein refurbished -- ist also geplant. Die Bucht mag ich nicht , wegen Online Kto - mache ich nicht. Oppermann suche ich mal im Netz.

73 Peter


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 10:16 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Bei Billigmultimetern fehlt leider oft der 2A Bereich, der ist für QRP Geräte optimal. Der knallt auch nicht so oft raus.


Ja, genau das ist das Problem..z.b. Ruhestromeinstellung. Die billigen haben halt 200 oder 400 mA und dann 10 oder 20 A. Also fängst du mit dem 400 mA Bereich an, dann läuft der Ruhestrom plötzlich davon, oder Leistung draufgegeben und vergessen, dass Gerät rauszunehmen, usw.

Genau überlegt passiert es mir nur "gefühlt" häufig, weil eigentlich, wenns bei einem passiert, nehm ich schnell ein Anderes. Wenns da passiert, ein Jahr später, das Dritte und Letzte.

Beim Dritten, wieder ein Jahr später, denk ich mir: Mist nur kaputte Strommessbereich...bin dann "genötigt" endlich die Sicherung bei einem zu wechseln.

Ich hab hier noch zwei Russen Zeigermultimeter mit so einem Sicherungs Relais, macht "klonk" bei Überlastung, dann wirds wieder reingedrückt.

Zeiger geradegebogen, Spiralfedern "entheddert", alles schon gemacht, ausser gerissenes Spannband, dann ist es vorbei...

Ich bin absoluter Digitalmultimeter Fan. Und DC - Strommesszangen Fan.

Grüsse, Alfred.


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 10:33 
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Hallo,

ich habe vor vielen Jahren mal mit einem russischen Ohmmeter meine Sicherungssammlung durchgemessen. Die <= 30 mA waren komischerweise alle kaputt. So bei der 5. oder 6. Sicherung wurde mir klar, das die bis gerade eben noch ganz waren...

Bernd


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 11:32 
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DB2BMJ hat geschrieben:
Hallo,

ich habe vor vielen Jahren mal mit einem russischen Ohmmeter meine Sicherungssammlung durchgemessen. Die <= 30 mA waren komischerweise alle kaputt. So bei der 5. oder 6. Sicherung wurde mir klar, das die bis gerade eben noch ganz waren...

Bernd
Ja, das ist sehr übel......... da fällt man bei Dioden Messungen ebenso rein. Neuerdings ist es zumindest nach einigem Suchen bei den RCL-Meßgeräten wenigstens angegeben, wie die Widerstandmessungen durchführen.

Ich habe dazu mal "1-2 Semester Handbuch Recherche" gemacht, für meinen komplette Meßpark, weil ich den Kaltwiderstand von Röhrenheizungen messen wollte. Das ist oft bei schlechtem Aufdruck alter Röhren eine Hilfe. Inzwischen habe ich eine Minidatenbank (Spreadsheet) dazu. Die alten Multimeter gingen mit der Standard 1,5V Batterie voll drauf. Zumindest moderne Digital-Mutimeter , meistens mit 9V Batterie, sind da reduziert, messen teilsweise aber auch noch im satten mA Bereich. Ich habe es teilweise mit zweiten Meßgerät messen müssen, weil man bei einigen keine Angaben findet. Mein Problem war etwas harmloser: mir fiel auf, daß speziell bei kleinen Röhren, insbesondere Batterieröhren, der Widerstand beim Messen wuchs bzw. Wiederholungsmessungen höheren R anzeigten. Allerdings reicht es bei manchen kleinen Röhren auch schon, wenn ich die zu lange in der Hand halte, um hinterm Komma hoch zu rutschen. Für diese Kaltmessung muß die Röhre einige Zeit "draußen" gelegen haben, d.h. Zimmertemperatur und nicht kurz vorher im Prüfgerät gewesen sein.

Bei der Gelegenheit: außer einigen hochwertigen Geräten ist mein Lieblings-LCR-Meter das LCR-9063 Voltcraft von Conrad geworden. Das zieht ~0.2-0.3 mA im 200 Ohm Bereich und ist preiswert, klein und handlich für solchen Tüdelkram. Einige der anderen "besseren" Digital-Multimeter messen auch mit sehr niedrigem Strom, sind aber einfach etwas unhandlicher. Eine alte Meßbrücke für Schleifenmessungen zieht je nach Batterieversorgung satt ...... (da hätte ich noch höhere Sicherungen geschafft....).

@Alfred: ich habe von Conrad noch eine sog. Kriechstromzange - 20A bis unterer Bereich 200mA mit einer Kommastelle. Hat Conrad - glaube ich - inzwischen nicht mehr im Programm. Klein, handlich, super --- habe mir dazu eine kurze Schuko-Verlängerung gebastelt, deren Mantel ich in der Mitte aufgemacht habe und wo ich die drei Adern einzeln messen kann. Recht empfindlich und akkurat.

73 Peter (wir sind etwas OT gerutscht, aber selbst einfache Meßtechnik ...... überrascht immer wieder)


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BeitragVerfasst: Mi 1.2.2017 20:25 
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Bei Messungen an Dualgate Mosfets auch aufpassen. Die Gateschutzdioden können auch nur 1-5mA je nach Modell..
9 Volt sind bei SMD GHz Typen auch schon viel zu viel.

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