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 Betreff des Beitrags: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Mi 9.11.2016 16:31 
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Hallo liebe OMs,

es finden zwei weitere Prüfungen zur US-Amateurfunklizenz statt:

12.02.2017 (So.), 11.00 Uhr, VE Gruppe DL Nord, NDR Fernsehen, Hamburg-Lokstedt, Voranmeldung
08.04.2017 (Sa.), 11.30 Uhr, Funk.Tag Kassel, Messe Kassel, Eingangshalle, Raum 2, Walk-Ins

Weitere Infos uns Voranmeldung:
http://www.us-afu-lizenz.de
Telefon: (040) 41 47 78 11

Gruß
Peter
DL9DAK | N9DAK


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Fr 17.2.2017 0:27 
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Danke für die beiden Termine. Es würde mich freuen, wenn zahlreiche YLs und OM der sportliche Ehrgeiz packt und sie sich entschließen, die Technician, General oder sogar die Amateur Extra zu machen.

Mich hat vor einem Jahr ein OV-Kollege mit Extra-Rufzeichen darauf gebracht. Ein paar Wochen intensiv gelernt und schon hat es auf der Amateurfunktagung München mit der Extra geklappt. Hat dann zwar wegen eines Postirrtums länger als sonst mit dem Rufzeichen gedauert, aber schließlich kam der ersehnte Beitrag im Universal Licensing System ULS. Seitdem bin ich AC2SJ und wenig später wurde ich auch Volunteer Examiner. Leider noch ohne Prüfungseinsatz ...

Also ich kann die US-Lizenz nur empfehlen! Egal ob nun aus persönlichem Interesse, wegen eines längeren USA-Aufenthaltes, wegen einer schwierig zu bekommenden Gastlizenz oder einfach, um mal sein Fachenglisch wieder etwas aufzufrischen...

Vielen Dank auch an all diejenigen, die nicht nur wie ich auf dem Papier VE sind, sondern durch ihr Engagement diese Prüfungen in Deutschland möglich machen!

73 de AC2SJ / DL5EF

_________________
Calls: DL5EF, DN5EF, DL0Q, DJ0T, AC2SJ, SysOP von DB0EEE; QTH: 87746 Erkheim (Bayern); Locator: JN58DA; DOK: T10 Ottobeuren


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BeitragVerfasst: So 19.2.2017 10:57 
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S3
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Hallo,

bei unserer letzten Prüfung in Hamburg am Sonntag, den 12.2.2017 waren 5 Teilnehmer anwesend und zwar 2 US-Bürger, 1 mit britischer Staatsangeh. und 2 mit deutscher Staatsangeh. Alle haben bestanden und zwar 2 x General Class und 3 x Extra Class. 5 Tage nach der Prüfung konnten die OMs Ihre Lizenz aus dem ULS - dem Online US Lizenzportal - schon herunterladen und hatten Ihre neuen Rufzeichen.

Die nächste Prüfung von uns findet in Kassel statt und in Hamburg gibt es Anfang Oktober wieder eine Prüfung.

Gruß
Peter
DL9DAK / N9DAK


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: So 19.2.2017 11:31 
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S8

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Beiträge: 578
Braucht man eigentlich immer noch eine Postadresse in den USA?

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Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: So 19.2.2017 17:04 
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S8
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Beiträge: 129
Guenther hat geschrieben:
Braucht man eigentlich immer noch eine Postadresse in den USA?


Ja, auch wenn die Lizenz inzwischen gemailt wird bzw. als Download bereit steht.

73 de Bernd, OE7BSH


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Mo 20.3.2017 3:28 
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S1
S1

Registriert: So 19.3.2017 13:27
Beiträge: 1
Guenther hat geschrieben:
Braucht man eigentlich immer noch eine Postadresse in den USA?

Glaube ich schon, aber umgekehrt geht das nicht -- man muss einen festen Wohnsitz in Deutschland haben um die (deutsche) Prüfung zum Amateurfunk machen zu dürfen, oder?

73, Paul KO4LZ


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Mo 20.3.2017 4:20 
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S8
S8

Registriert: Do 15.8.2013 15:17
Beiträge: 129
KO4LZ hat geschrieben:
Guenther hat geschrieben:
Braucht man eigentlich immer noch eine Postadresse in den USA?

Glaube ich schon, aber umgekehrt geht das nicht -- man muss einen festen Wohnsitz in Deutschland haben um die (deutsche) Prüfung zum Amateurfunk machen zu dürfen, oder?

73, Paul KO4LZ


Aus den "Einzelheiten zum Antragsverfahren bei der Zulassung zur Prüfung (Vfg. 9/2005)" (es lebe das Amtsdeutsch :-) ):

"Für die Zulassung zur Prüfung ist der im Folgenden beschriebene Antrag auf Zulassung zur Prüfung
(Formblatt), ein Wohnsitz in Deutschland und die Entrichtung der jeweiligen Gebühr gemäß Anlage 2
Nr. 1 der AFuV erforderlich.
"

73 de Bernd, OE7BSH


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Mo 20.3.2017 11:18 
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S7
S7

Registriert: Sa 16.5.2015 21:31
Beiträge: 92
DL5EF hat geschrieben:
[...]
Also ich kann die US-Lizenz nur empfehlen! Egal ob [...] wegen einer schwierig zu bekommenden Gastlizenz


Ist nicht wirklich ein Problem, zumindest für Funkamateure aus einem CEPT-Land:

Zitat:
Foreign amateurs who wish to operate in the US and are not US licensees or citizens may do so in one of three ways:

If the country of which you are a citizen and an amateur licensee has entered into a multilateral operating agreement with the US, CEPT or IARP, no additional permit is required -- simply bring your CEPT or IARP documentation when you visit the US.

http://www.arrl.org/foreign-licenses-operating-in-u-s

vy 73 de Peter

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Selbstbaukram


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Mo 20.3.2017 21:56 
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S8
S8

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Beiträge: 122
Wohnort: Schwelm nr Wuppertal, JO31PG
KO4LZ hat geschrieben:
... man muss einen festen Wohnsitz in Deutschland haben um die (deutsche) Prüfung zum Amateurfunk machen zu dürfen, oder?

73, Paul KO4LZ


Da halte ich mich mal zunächst an den Text im Gesetz:
AFuG §4, Abs. 2 hat geschrieben:
Jede natürliche Person mit Wohnsitz in Deutschland ist auf Antrag zur fachlichen Prüfung für Funkamateure zuzulassen.


Das bedeutet, das man als natürliche Person mit Wohnsitz in DL auf Antrag zur Prüfung zugelassen werden muss (Rechtsanspruch, der sich aus dem Gesetz ergibt!)

Der Gesetzestext schließt eine Zulassung zur Prüfung für natürliche Personen ohne Wohnsitz in DL aber nicht aus! So ist es auch gelebte Praxis, denn deutsche Staatsbürger mit einzigem Wohnsitz im Ausland hätten sonst zum Teil keine Chance, die Prüfung abzulegen, da andere Staaten unter Umständen die Prüfungszulassung an die Staatsbürgerschaft koppeln (meines Wissens nach z.B. in PY vor einigen Jahren der Fall gewesen).

Das Team Funken-Lernen hat schon Prüflinge mit Wohnsitz in fast allen Kontinenten gehabt. Alle haben ihre Prüfung in DL gemacht, egal ob sie aus PY, EA6, EA8, 5B4, OZ oder A6 kamen! Anders herum fällt es auch regelmäßig an: OE, I oder HB9-Staatsbürger mit Wohnsitz in DL haben natürlich auf Antrag das gleiche Zulassungsrecht wie deutsche Staatsbürger. Und das ist gut so!

_________________
vy 73 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG
www.golf19.de


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Di 21.3.2017 3:25 
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S8

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Beiträge: 142
Wohnort: Herzberg/E
was bringt mir diese Prüfung?

nach 10 Jahren ist sie abgelaufen.

Gruß Frank
DL9FW


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Amateurfunkprüfungen 2017
BeitragVerfasst: Di 21.3.2017 10:30 
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S7
S7

Registriert: Sa 16.5.2015 21:31
Beiträge: 92
frank_w hat geschrieben:
was bringt mir diese Prüfung?
nach 10 Jahren ist sie abgelaufen.


Stimmt. Man kann sie aber verlängern lassen. Ich hatte auch mal eine "Advanced", aber nur weil ich nach dem Studium ein Jahr in den USA als Austauschlehrer arbeiten wollte und keine Gastlizenz beantragen mochte. Es war, neben anderen Dingen, das Interesse daran, wie andere Länder so eine Prüfung durchführen, was man lernen muss, wie der Unterrichtsstoff strukturiert ist, etc. Ich habe seinerzeit hier in DL viele Jahre Lizenzkurse unterrichtet, da war der Blick über den Zaun nicht uninteressant. Meines Erachtens war damals die deutsche Prüfung übrigens schwieriger, weil man dort gezwungen war, ganze Sätze zu schreiben. Die USA hatten immer Multiple Choice Tests. Was aber nicht heißen soll, dass MP generell einfacher ist als eine Volltextprüfung.

Heute hingegen würde ich mit der CEPT-Lizenz in den USA Funkbetrieb machen. Das Argument "Gastlizenz" in Verbindung mit Attribut "schwierig zu erhalten" zieht für mich nicht.

Das oben genannte Argument der Beschäftigung mit der Fremdsprache kann ich hingegen nachvollziehen, da bietet sich Englisch eben an. Allerdings ist dies auch nur ein Teilargument, da man ja primär den passiven Wortschatz entwickelt, weil man Texte in der Fremdsprache liest, aber nicht selbst verfasst. Wer aber heute durch das Netz "browst" und sich für Amateurfunktechnik interessiert, muss dies sowieso zwangsläufig tun, da der größte Teil der amateurfunkspezifischen Texte in Englisch sind. Was früher das ARRL-Handbook war, ist heute das WWW in Verbindung mit einer Suchmaschine.

Also auch hier kein wirkliches Argument, es sei denn, man möchte seine technischen Studien mit einer Prüfung krönen. Wir Deutschen lieben ja Bescheingungen aller Art. ;-)

Mein Fazit zu Deiner oben angesprochenen Frage: Jedem Tierchen sein Plaisierchen, aber einen wirklichen Nutzen erkenne ich auch nicht.

vy 73 de Peter

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Selbstbaukram


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