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irc
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BeitragVerfasst: Fr 2.9.2016 14:51 
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Hallo,
nachdem ich die hausgemachten Störungen und dann die Störungen in meiner Nachbarschaft habe abstellen können, blieb jedoch ein Nachbar mit seiner 24h Störung (DVD Player) hartnäckig: LINK
Vor einiger Zeit habe ich mal bei der BNetzA angerufen und wollte diesen Rundfunkstörer melden, doch bin ich regelrecht abgewimmelt worden.

Hat jemand Erfahrung und Tipps wie man das am besten meldet, um nicht unabsichtlich das Desinteresse der BNetzA bezüglich der Störung zu wecken ?

MfG
der Hans

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BeitragVerfasst: Fr 2.9.2016 18:37 
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Der DVD-Player darf weiterbetrieben werden, wenn er die für ihn gültigen Grenzwerte aus den europäisch anerkannten Normen einhält.

Ich fände es etwas peinlich, die BNetzA ggfs. genau das fetstellen zu lassen.
Hast Du Anhaltspunkte dafür, dass die Grenzwerte überschritten werden?
Im Flugzeug muss man ja auch die CD-Player ausschalten.

_________________
Liebe Grüße,
Torsten, DO5TO, QRV auf der TG Chaoswelle (Info).


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BeitragVerfasst: Fr 2.9.2016 19:12 
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Beiträge: 3091
Torsten C hat geschrieben:
Der DVD-Player darf weiterbetrieben werden, wenn er die für ihn gültigen Grenzwerte aus den europäisch anerkannten Normen einhält.

Ich fände es etwas peinlich, die BNetzA ggfs. genau das fetstellen zu lassen.
Hast Du Anhaltspunkte dafür, dass die Grenzwerte überschritten werden?


Hat er, der Player stört.
Uns sollten die Grenzwerte dennoch eingehalten werden ist da überhaupt nichts peinlich,


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BeitragVerfasst: Sa 3.9.2016 6:52 
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Hallo Hans,

hier hat ein befreundeter OM seinen erfolgreichen Beschwerdevorgang beschrieben:

http://www.amateurfunk-im-alstertal.de/ ... ungen.html

So wie ich die Mitarbeiter der Bundesnetzagentur auf Messen u. Vorträgen kennen gelernt habe, nehmen sie Störungsmeldungen ernst und gehen dem ggf. auch nach. Du solltest das schriftlich machen und möglichst fundiert dokumentieren, vermutlich bist Du am Telefon an den falschen geraten. Wo hast Du angerufen, in Itzehoe?

73 de Marc DL1MRD


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BeitragVerfasst: So 4.9.2016 9:53 
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Na dann werde ich mal ein Briefchen schreiben mit div. Screenshots, Bilder usw. die die Störung im MW Rundfunkband zeigen.
Ich werde berichten, wenn sich was getan hat.

73, der Hans

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BeitragVerfasst: Mi 19.10.2016 18:34 
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Beiträge: 26
Hallo Hans,

ich fürchte da werden sich die Jungs der bNetzA nicht all zu viel Mühe geben.
Es gibt keine deutschen Sender mehr im MW Band. Rechtlich ist die Sache klar, die bNetzA muss messen kommen.
Mit Briefen musst du allerdings nicht gleich um dich werfen. Eine Email mit genauer Beschreibung reicht meist aus.
Natürlich muss man immer nett bleiben und wenn du anfängst zu fordern, kanns schwierig werden.
Auf Funkamateure sind manche Messdienste auch nicht gut zu sprechen.
Mir sind unter den Funkamateuren auch schon ein ganzer Haufen Spinner über den Weg gelaufen, die das unmöglichste Zeug einforderten.
Ich habe hier schon mehreer Störungen gemeldet und es wurde sich um alles ( und noch mehr ) gekümmert.


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BeitragVerfasst: So 13.11.2016 22:49 
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Wohnort: Dortmund
Neuge hat geschrieben:
Hallo Hans,

ich fürchte da werden sich die Jungs der bNetzA nicht all zu viel Mühe geben.
Es gibt keine deutschen Sender mehr im MW Band. Rechtlich ist die Sache klar, die bNetzA muss messen kommen.
Noch ist es so

Mit Briefen musst du allerdings nicht gleich um dich werfen. Eine Email mit genauer Beschreibung reicht meist aus.
Natürlich muss man immer nett bleiben und wenn du anfängst zu fordern, kanns schwierig werden.
Kann ich nicht bestätigen - Anruf reicht aus - in Dortmund jedenfalls


Auf Funkamateure sind manche Messdienste auch nicht gut zu sprechen.
Mir sind unter den Funkamateuren auch schon ein ganzer Haufen Spinner über den Weg gelaufen, die das unmöglichste Zeug einforderten.
Die gibt es auf allen Seiten; ob Nachbar mit dem Knallerbsenstrauch, der CB-Funker mit Brenner, der Funkamateur der nur hört oder eben der Beamte der BNETZA - es sind halt alles Menschen mit unterschiedlichen Befindlichkeiten.

Ich habe hier schon mehreer Störungen gemeldet und es wurde sich um alles ( und noch mehr ) gekümmert.
Mein Problem wurde auch gelöst.



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BeitragVerfasst: Di 6.12.2016 10:44 
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Die Bundesnetzagentur war bei mir im Haus, ein kleiner Bericht.

An einem Samstag habe ich eine Email an funkstoerung@bundesnetzagentur.de geschrieben, mit einem Screenshot und einem Soundsample der Störung.

Am Montag darauf um etwa 9.00 Uhr rief die Bundesnetzagentur an und wollte einen Termin ausmachen, damit sie diese Störung untersuchen können. Da ich nur an diesem Tag zufällig Urlaub hatte, hielten sie Intern Rücksprache und waren um 11.30 Uhr mit drei Mann (alle ohne AFU-Lizenz) bei mir an der Haustüre und stellten mit einem kleinen recht neuen tragbaren R&S Spektrumanalyzer fest, dass die Störung wie beschrieben deutlich Sicht- und Hörbar (an meiner Antenne) vorhanden ist.

Nachdem die Störung fürs erste Bestätigt war, holten sie einen großen älteren R&S Spektrum Analyzer (Mit Embedded Windows), schlossen wieder meine Antenne an, konnten aber damit die Störung nur sehr schwach empfangen. Mit diesem Gerät war die Störung innerhalb der Toleranzen.

Jetzt im Nachhinein frage ich mich:
1. Warum ich diese Meldung schon nicht früher gemeldet habe
2. Warum das kleinere Gerät die Störung so deutlich und das größere Gerät fast gar nicht Hör-/und Sichtbar gemacht hat. Was bleibt, ist etwas Bauchweh, ob das zweite Gerät richtig funktionierte und/oder richtig bedient wurde.

Ich werde es wohl in einem halben Jahr nochmal Versuchen. Sie deuteten an, demnächst ein neueres Gerät zu bekommen.
Ich kann jedem der im Äther unter starken Störungen leidet nur empfehlen, die Bundesnetzagentur zu benachrichtigen.

MfG
der Hans

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BeitragVerfasst: Di 6.12.2016 13:49 
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realHans hat geschrieben:


Nachdem die Störung fürs erste Bestätigt war, holten sie einen großen älteren R&S Spektrum Analyzer (Mit Embedded Windows), schlossen wieder meine Antenne an, konnten aber damit die Störung nur sehr schwach empfangen. Mit diesem Gerät war die Störung innerhalb der Toleranzen.

Welcher Toleranzen denn?
Die Störstrahlung muss am störenden Gerät gemessen werden anders lässt sich nicht feststellen ob dessen Grenzwerte eingehalten werden.
Die Mssgeräte der BNetzA müssen regelmässig zur Kalibrierung, denn sie müssen immer justiziable Daten messen können.


Jetzt im Nachhinein frage ich mich:
1. Warum ich diese Meldung schon nicht früher gemeldet habe
2. Warum das kleinere Gerät die Störung so deutlich und das größere Gerät fast gar nicht Hör-/und Sichtbar gemacht hat. Was bleibt, ist etwas Bauchweh, ob das zweite Gerät richtig funktionierte und/oder richtig bedient wurde.

Ich werde es wohl in einem halben Jahr nochmal Versuchen. Sie deuteten an, demnächst ein neueres Gerät zu bekommen.
Ich kann jedem der im Äther unter starken Störungen leidet nur empfehlen, die Bundesnetzagentur zu benachrichtigen.


Dem kann ich nur beipflichten.
Bisher habe ich die Jungs dreimal in Anspruch genommen und jedesmal wurden sie fündig.
Die Störungen lagen bei mir zwischen S6 und S9.


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BeitragVerfasst: Di 6.12.2016 17:18 
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Wohnort: Schleswig-Holstein
realHans hat geschrieben:
Jetzt im Nachhinein frage ich mich:
1. Warum ich diese Meldung schon nicht früher gemeldet habe
2. Warum das kleinere Gerät die Störung so deutlich und das größere Gerät fast gar nicht Hör-/und Sichtbar gemacht hat. Was bleibt, ist etwas Bauchweh, ob das zweite Gerät richtig funktionierte und/oder richtig bedient wurde.

Ich werde es wohl in einem halben Jahr nochmal Versuchen. Sie deuteten an, demnächst ein neueres Gerät zu bekommen.
Ich kann jedem der im Äther unter starken Störungen leidet nur empfehlen, die Bundesnetzagentur zu benachrichtigen.


Hmm, da hast Du Dich aber leicht abwimmeln lassen. Gab's keine Suche nach der Quelle? Wie hoch war der Pegel bei der Quelle? Gab's einen Verursacher / ein Protokoll / Aktenzeichen? Und am Ende kommen sie mit einem defekten Meßgerät und stellen keine Störung mehr fest und das war's dann?

Sehr merkwürdig was Du da berichtest. Ich würde da gleich morgen wieder anrufen und auf die Verfahrensfehler hinweisen.

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73
Karsten
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BeitragVerfasst: Mi 14.12.2016 11:44 
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Beiträge: 267
Problem Gelöst

Gestern habe ich einen Anruf von der Bundesnetzagentur bekommen mit der Frage ob die Störungen noch vorhanden seien, da ein Gerät in meiner Nachbarschaft nicht den Vorschriften entsprach und stillgelegt wurde. Nach kurzer Prüfung musste ich dies verneinen. Der Herr war ganz verwundert und nach meiner Aussage, dass die Oma bei der das Gerät steht, wohl stilllegen nicht mit *von Netz trennen* verbindet, meinte er sich um das Problem nochmal zu kümmern.

Heute Morgen konnte ich die Störung aus der Nachbarschaft nicht mehr feststellen Danke BNetzAgentur! :-)

Leider hört man jetzt aber neue (schwächere) Störgeräusche die vorher überdeckt wurden, die auch weiter entfernt scheinen. Demnächst werde ich meine große Magnetische Loop für 630m vergrößern und den Anpasskübel verlustärmer nochmal in einem Schaltschrank wettergeschützt neu aufbauen. Danach sehe ich weiter.

MfG
der Hans

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