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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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 [ 76 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
An der Stelle zum Überlauf eine kurze Info:
Ein Funkfreund von mir hat seit zwei Tagen den 7300, gebraucht gekauft. Am Anfang hatte der TRX in der Tat an 27m Draht ein Problem mit dem Überlauf. Er machte einen Komplett-Reset und stellte sich alles noch einmal selber ein. Seitdem zu keiner Zeit mehr Probleme.

Ist aber auch erst 2 Tage in Betrieb...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Hi

HB9PJT: Man darf natürllich keinen RTL Stick 8Bit Spielzeug mit einem guten Superhet vergleichen.
Ab 12/14 Bit Wandler und halbwegs ordentlichem Schaltungsdesign fängt der Spass an ;)

Im "Arbeitsbuch für den HF Techniker" von T.Red werden auch Suboktavfilter bei "höchsten Ansprüchen" an den Empfänger empfohlen. Ist von 1986.

73 de DL3FOX Uwe


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]
Im "Arbeitsbuch für den HF Techniker" von T.Red werden auch Suboktavfilter bei "höchsten Ansprüchen" an den Empfänger empfohlen. Ist von 1986.
[/quote]

Und warum bestehst Du dann auf Bandpässen für die Afunk Bänder?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Die Bandfilter legt man nun mal optimalerweise so aus das die zu den Afunk Bandgrenzen passen.
Dann sinds auch "unter--oktav " Filter ;)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]Die Bandfilter legt man nun mal optimalerweise so aus das die zu den Afunk Bandgrenzen passen.
Dann sinds auch "unter--oktav " Filter ;)[/quote]

So ganz scheint Dir das nicht klar zu sein was das ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Oktavfilter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Suboktav-Filter :Frequenzbereich ist kleiner als 1:2 ...
z.B 2-3 MHz .


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Dass SDR anfällig auf starke ausser-Band Signale sind, hat Icom auch festgestellt und im IC-7300 18 Bandpassfilter eingebaut. Deutlich mehr als die übliche Anzahl von 6-10 in den meisten konventionellen Amateurfunk-TRX. 18 Bandpassfilter für einen SDR sind aber nicht besonders viel und reichen nicht immer aus. Hans Zahnd hat für den ADAT100 nach der ersten Serie ein neues Bandpassfilter Modul erstellt mit 58 Frequenzbereiche. Leider sind Bandpassfilter auf der Empfangsfrequenz deutlich breiter und weniger steilflankig als ein Roofingfilter nach dem ersten Mischer. Deshalb wird ein SDR immer grössere Probleme haben, wenn zwei Anlagen im selben Band und nahe beieinander betrieben werden.

73, Peter - HB9PJT


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]Deshalb wird ein SDR immer grössere Probleme haben, wenn zwei Anlagen im selben Band und nahe beieinander betrieben werden.
[/quote]

Das ist aber eine sehr gewagte These, die ich so nicht nachvollziehen kann.
In einem SDR ist der A/D Wandler das bestimmende Element für die Intermodulation. Beim analogen Empfänger ist es hingegen der erste Mischer. Beide sind nicht unendlich intermodulationsfest und daher ist ausreichende Preselektion im Frontend bei beiden gleichermaßen erforderlich.

Ein Roofing Filter im analogen Empfänger hat nur den Zweck, Intermodulation die in der ZF Stufe [b:1bisbgzq]hinter[/b:1bisbgzq] dem ersten Mischer entstehen zu verhindern. Das Roofing Filter entlastet quasi den ersten ZF-Zug und den 2. Mischer von Summensignalen. Da ist bei direktsample SDR schon alles digitalisiert.

73
Günter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]Dass SDR anfällig auf starke ausser-Band Signale sind, hat Icom auch festgestellt und im IC-7300 18 Bandpassfilter eingebaut. Deutlich mehr als die übliche Anzahl von 6-10 in den meisten konventionellen Amateurfunk-TRX. ...[/quote]Da geht dann doch jetzt einiges durcheinander und Günter hat ja auch schon einiges klargestellt.
Vielleicht lässt sich das ja auch noch mit einigen Zahlen verdeutlichen.
Die übliche Methode Effekte weit abliegender Signale zu messen ist der Blocking Dynamik Range im Abstand von 100kHz.
Bei geschickter Frequenzwahl gibt es bei dieser Messung keinen Beitrag einer nicht resonanten Vorselektion.
Die besten klassischen Empfänger (mit z.T DSP-ZF) erreichen hier Werte von bis zu 150dB (K3s).
Viele bewährte alte Geräte sind auch mit Werten über 140dB zu finden, darunter auch Oldies wie ein TR7, IC761,IC765,OmniVI oder TS930.
Überraschenderweise gibt es aber auch neue Geräte mit Werten unter 130dB :shock:
Dazu zählen neben dem FT2000,FT950 und FTDX5000 auch der IC7600 und die meisten Mobil-TRX
Diese Geräte besitzen aber keine besonders aufwändige Vorselektion und sind in der Tat an großen breitbandigen Antennen völlig überfordert.
Bei den Direct-sample Empfängern und TRX reicht die Spannbreite von 123dB (IC7300) bis 130dB (Flex6700).
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit wann die direct-sample Technik mit der analogen Technik gleichzieht.
Die ersten 20-Bit-Wandler sind ja schon als Prototypen unterwegs.
In der Nahselektion sind die Direktsampler bereits jetzt überlegen.
Fazit: Der IC7300 ist der erste Einstieg eines großen Herstellers in die "neue" Technologie. Jetzt sieht man auch, warum es solange gedauert hat.

73, André


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Günther, das ist genau wie Du schreibst. Jedoch ist ein guter Mixer viel robuster als ein ADC im Bezug auf Intermodulationen. Beim Superhet Konzept sind die empfindlicheren Teile des Empfängers durch das schmale Roofing Filter geschützt. Das ist beim Directsampler SDR so aber nicht möglich.

73, Peter - HB9PJT

[quote]In einem SDR ist der A/D Wandler das bestimmende Element für die Intermodulation. Beim analogen Empfänger ist es hingegen der erste Mischer. Beide sind nicht unendlich intermodulationsfest und daher ist ausreichende Preselektion im Frontend bei beiden gleichermaßen erforderlich.

Ein Roofing Filter im analogen Empfänger hat nur den Zweck, Intermodulation die in der ZF Stufe [b:20o1l5r0]hinter[/b:20o1l5r0] dem ersten Mischer entstehen zu verhindern. Das Roofing Filter entlastet quasi den ersten ZF-Zug und den 2. Mischer von Summensignalen. Da ist bei direktsample SDR schon alles digitalisiert.[/quote]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote] Jedoch ist ein guter Mixer viel robuster als ein ADC im Bezug auf Intermodulationen. Beim Superhet Konzept sind die empfindlicheren Teile des Empfängers durch das schmale Roofing Filter geschützt. Das ist beim Directsampler SDR so aber nicht möglich.[/quote]

Nun, damit stimmen wir ja überein, dass der ADC bzw. der erste Mischer, also das Frontent und seine Vorselektion, maßgeblich die Großsignalfestigkeit bestimmen.
Wieso soll nun aber ein Roofing-Filter, das doch hinter dem 1. Mischer angeordnet ist, den gravierenden Vorteil gegenüber einem Direktsampler ausmachen?

Um Missinterpretationen vorzubeugen: unter Roofing Filter verstehe ich den neumodische Begriff für ein etwas breiteres ZF-Filter hinter dem ersten Mischer, mit der Aufgabe das Passband der ersten ZF so zu verschmälern, dass die nachfolgenden ZF-Verstärker, Filter und Mischer nicht durch starke weitab Signale übersteuert oder blockiert werden. Unerwünschten Mischprodukte, insbsondere die ins Passband fallenden 3. und 5. Ordnung, die im 1. Mischer vor dem Roofing Filter entstehen, werden doch dadurch nicht nachträglich beseitigt.

Günter


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]...Nun, damit stimmen wir ja überein, dass der ADC bzw. der erste Mischer, also das Frontent und seine Vorselektion, maßgeblich die Großsignalfestigkeit bestimmen.[/quote]Yep :-)
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist allerdings das Phasenrauschen des LOs bzw. des Clock-Signals des ADCs. Dieses beeinflusst massgeblich das Blocking und die Nahselektion beider Konzepte.
Und da ist es eben viel einfacher eine feste Frequenz zu erzeugen als einen abstimmbaren LO zu konstruieren.
Das kann man besonders gut bei dem IC7851 sehen. Nachdem Icom über 20 Jahre lang erfolglos versucht hat die Werte eines IC765 wieder zu realisieren hat man hier den Übergang zu einer reinen hochgetakteten DDS-Aufbereitung gemacht.
Im Ergebnis sind Blocking und Nahselektion ausgezeichnet, bei nahezu unverändertem Frontend des IC7800.
[quote]Günther, das ist genau wie Du schreibst. Jedoch ist ein guter Mixer viel robuster als ein ADC im Bezug auf Intermodulationen.
[/quote]Wie kommst du denn zu dieser Aussage?
Solange ein ADC nicht übersteuert ist, sind ihm Intermodulationen dritter Ordnung im klassischem Sinne praktisch fremd. Man schaue nur auf die Messergebnisse der 6000er Flex-Radios.
Den Schrott der 5000er und 3000er oder gar 1000er Serien klammer ich da mal aus. Hat auch mit ADCs nichts zu tun.
Der Schwachpunkt der ADCs liegt in IM zweiter Ordnung und eben dem Blocking. Daher spielt eben die Vorselektion hier eine größere Rolle.
Mit der Zeit werden die DACs aber mit Sicherheit auch diesbezüglich noch besser werden. Es hat eben seinen Grund warum die großen Hersteller so lange gezögert haben in diese Technik einzusteigen.

73, André


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Weil Ein guter Mixer wesentlich höhere Dynamik verarbeiten kann als ein ADC, welcher einerseits sehr starke Signale sehen und gleichzeitig Signale noch decodieren muss, welche einen Pegel -130 oder -140 dBm. Ein Mixer mischt Signale, muss die Signale aber nicht decodieren.

Informationen finden sich zum Beispiel hier:
https://martein.home.xs4all.nl/pa3ake/h ... usion.html
http://adat.ch/p4d_spezifikation.html

73, Peter - HB9PJT


[quote]Nun, damit stimmen wir ja überein, dass der ADC bzw. der erste Mischer, also das Frontent und seine Vorselektion, maßgeblich die Großsignalfestigkeit bestimmen. Wieso soll nun aber ein Roofing-Filter, das doch hinter dem 1. Mischer angeordnet ist, den gravierenden Vorteil gegenüber einem Direktsampler ausmachen?[/quote]


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
[quote]Weil Ein guter Mixer wesentlich höhere Dynamik verarbeiten kann als ein ADC, welcher einerseits sehr starke Signale sehen und gleichzeitig Signale noch decodieren muss, welche einen Pegel -130 oder -140 dBm. Ein Mixer mischt Signale, muss die Signale aber nicht decodieren.
[/quote]

Seit wann decodiert ein ADC Signale?
Der setzt lediglich das was am analogen Eingang an Spannung ankommt in Binärcode um.
Der mögliche Dynamikbereich hängt lediglich von der Auflösung des ADCs ab.
Ein 16 Bit ADC hat 96dB, ein 24 Bit ADC 144dB Dynamikumfang.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue ICOM Rigs
Der Preis für den Icom 7610 im Ausland 3150€


  
 

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