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 Betreff des Beitrags: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Sa 9.7.2016 17:10 
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Funkamateure aus unserem Verein Karoradio Hamburg haben den digitalen Funkdienst in der Betriebsart C4FM aufgenommen. Zum Einsatz kommen die Funkgeräte YAESU FTM-100DE und FT-1XDE. Die Sendeart C4FM bringt einen kontinuierlichen digitalen Datenstrom mit hoher Audio-Qualität. Durch den AMS-Mode passen sich die Geräte automatisch an die empfangene Signalart analog FM oder digital-C4FM an.

Wir würden uns über weitere Kontakte zu OMs freuen, die neben analogem FM auch C4FM anwenden.

VY 73 aus Hamburg
Günter (DO4HG) Wolfgang (DO6HM)


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Di 12.7.2016 12:03 
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Danke für die Info.
Ich würde empfehlen, diese Info auch noch im pasenden Forum zu verbreiten:
http://www.systemfusion.de/systemfusion-f/

Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Di 12.7.2016 12:37 
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Registriert: Do 12.6.2014 6:08
Beiträge: 472
Solange viele Relais nicht an ein Netzwerk angeschlossen sind, und nur lokal rumdümpeln, kann sich C4FM nicht allzu weit von FM absetzen.

Aber eine Frage zum FTM-100: sehe ich das richtig, dass man in diesem Gerät NICHT die Modulationsart zu den entsprechenden Frequenzen abspeichern kann? Ich habe es bei mir so gelöst, dass er auf Auto-Wahl der Modulationsart steht und scannt und bei Empfang die richtige Modulationsart einstellt. Wenn ich einen Speicherplatz manuell aufrufe, muss ich mit der PTT kurz drücken um zwischen FN/Digital zu wechseln. Ein stures Abspeichern zum Speicherplatz fände ich da besser....


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Mi 13.7.2016 20:05 
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Registriert: Fr 8.7.2016 17:38
Beiträge: 36
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Die Firmware des FT-100DE lässt zur Zeit eine Speicherung der Modulationsart bei den Kanalspeichern nicht zu.
Die Modulationsart kann jedoch auf den Automatikmodus AMS eingestellt werden. VY 73 Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Di 23.8.2016 21:14 
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Registriert: Do 18.2.2016 22:15
Beiträge: 59
Zitat:
Datenstrom mit hoher Audio-Qualität.


wäre doch optimal für HiFi-CW mit Sennheiser- Mickimaus aber wozu in aller Welt brauchen Radio-Amateure solch ein HiFi-Zeugs?


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Mi 24.8.2016 12:16 
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Registriert: So 1.7.2012 11:25
Beiträge: 118
Stirner hat geschrieben:
Zitat:
Datenstrom mit hoher Audio-Qualität.


wäre doch optimal für HiFi-CW mit Sennheiser- Mickimaus aber wozu in aller Welt brauchen Radio-Amateure solch ein HiFi-Zeugs?


Gemeint ist wahrscheinlich im Vergleich mit D-Star und DMR, da bei z.B. D-Star die Audio-Qualität nicht besonderes überzeugend ist (war).


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 Betreff des Beitrags: Re: Digitale Fonie C4FM
BeitragVerfasst: Sa 27.8.2016 8:18 
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Registriert: Do 16.6.2005 22:35
Beiträge: 1111
Wohnort: Gehrden bei Hannover JO42SH
Stirner hat geschrieben:
aber wozu in aller Welt brauchen Radio-Amateure solch ein HiFi-Zeugs?


Weil es problemlos umsetzbar ist???
Und weil es absolut unnötig ist, mit einer einigermaßen modernen Technik die Übertragungsqualität im Vergleich zu über mehreren Jahrzehnten etablierten Modulationsverfahren (FM, SSB) so drastisch zu verschlechtern wie es momentan im DIgitalfunk so üblich ist. C4FM wide ist da ein Schritt in die richtige Richtung, alles andere ist Blecheimer aus dem Synthesizer.
Ich habe ohnehin nie verstanden, warum man ein an sich schon sehr schmalbandiges Signal wie ein Sprachsignal (in SSB nur 2,7 kHz breit) durch den Schredder schicken muß um es in ein digitales Format zu bringen, davon einen Großteil der Nutzinformation wegzuschmeißen, um den winzigen verbleibenden Nutzsignalanteil mit ein paar Steuer-und Korrektursignalen auf die Reise zu schicken, damit dann am anderen Ende im Endgerät aus diesen Fragmenten wiederum versucht wird, ein wenigstens dem Original entfernt ähnelndes Synthesizeraudio wieder zusammenzurechnen.
Das wäre ja alles noch nachzuvollziehen, wenn es denn einen wirklichen Bandbreitegewinn in der HF-Lage gäbe. Den gibt es allerdings nur gegenüber FM.
Dennoch ist ein Digital Voice Signal in der HF-Lage mehr als doppelt so breit wie ein qualitativ gutes Einseitenbandsignal.
Und da wird es dann wirklich absurd, zumal man die Rechenpower heutiger Systeme durchaus dazu nutzen könnte, ein naturgetreues SSB-Signal zu synthetisieren (macht jedes SDR so), und auf der Empfängerseite dieses mit allen DSB Tricks auch aus schwierigen gestörten Spektren wieder herauszufischen.
Aber man muß ja heute alles digital machen, egal ob es wirklich Nutzen bringt oder nicht.
Vy 73
Wilfried


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