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Fragen und Antworten zum Thema Funk
irc
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BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 17:29 
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Hallo zusammen,

bin Momentan nach einer Pause wieder dabei mich auf die Prüfung Klasse E vorzubereiten.
Wie muss ich eigentlich den Zusatz in den Prüfungsfragen „Betriebliche Kenntnisse“ und
„Kenntnisse von Vorschriften“ bei Prüfungen zum Erwerb von Amateurfunkzeugnissen
der Klassen A und E
werten.
Zitat:
Bei den Prüfungen müssen nicht ausschließlich Fragen und Antworten aus diesen Katalogen verwendet werden. Es können auch andere Fragen und Antworten verwendet werden, die sich inhaltlich an den Fragen des betreffenden Katalogs orientieren. Die Fragenkataloge können zwar als Hilfsmittel zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung dienen, sie sind jedoch keine Lehrbücher und können die Vielseitigkeit der handelsüblichen Fachliteratur nicht erset- zen.

Ist das schon vorgekommen, dass andere Fragen wie aus dem Fragenkatalog drankamen?
Danke

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73 gugga


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BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 17:39 
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Zitat:
Ist das schon vorgekommen, dass andere Fragen wie aus dem Fragenkatalog drankamen?


Ja. Das ist es - früher wie heute. Die Fragen werden durchaus auch aktuellen Gegebenheiten/Bestimmungen angepaßt. Da der Katalog ja nicht alle 3 Monate neu rauskommt, KÖNNEN Fragen abweichen.

Auch wird bei der Technik schonmal mit anderen Werten gerechnet, um das "Auswendiglernen" ein bißchen zu bestrafen.

Es ist aber sicher nicht so, daß 100% neu gemischt werden. Das sind Einzelfragen, die, allene versiebt, nicht zum Durchfallen reichen. Es hilft also schon, das Basiswissen zu besitzen und sich nicht auf die korrekte Abfolge der Kreuze zu verlassen :)

73 Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 18:44 
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Dankeschön
das ist natürlich eine gute Info. Darauf wird in den überall verbreiteten Tipps zum Lernen auf eine Prüfung nicht hingewiesen.

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73 gugga


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BeitragVerfasst: So 3.7.2016 1:27 
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gugga hat geschrieben:
.... Darauf wird in den überall verbreiteten Tipps zum Lernen auf eine Prüfung nicht hingewiesen.
Aus dem einfachen Grund, damit der Lernstoff verstanden wird und nicht nur die Antworten auswendig gelernt werden. Ansonsten siehe DL6IB ..... und es war wirklich schon immer so..... Die Prüfer wollen niemanden rein legen und prüfen sogar Grenzfälle mündlich nach, ohne sehr kleinlich zu werden.
73 Peter


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BeitragVerfasst: So 3.7.2016 11:19 
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Kennt jemand vielleicht eine Quelle, wo man zu den jeweiligen technischen Fragen der Klasse E noch weitere Übungsaufgaben machen kann(natürlich mit Lösungen zum kontollieren). Das wäre zum festigen des gelernten schon nicht schlecht.
Vielleicht auch mit praktischem Aufbau der Schaltungen und so.
Ich weiß natürlich, das es viel Material(PDFs mit Übungsaufgaben und Lösungen) gibt, aber es ist nie so wirklich auf das Thema Amateurfunk zugeschnitten.
Danke mal für die Hilfe

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73 gugga


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BeitragVerfasst: So 3.7.2016 11:54 
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Hab jetzt schon mal eins gefunden.
"Vom Elektron zum Schwingkreis"
Aber vielleicht weiß ja jemand noch was ähnliches für die weiteren technischen Themen.
Danke schon mal vorab.

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73 gugga


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BeitragVerfasst: So 3.7.2016 19:30 
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S7

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Beiträge: 92
Mehr zu wissen als verlangt wird und die ganze Sache zu verstehen ist sehr löblich :D

Auf der anderen Seite sollte der zitierte Passus wohl eher zur Anwendung kommen, wenn man in die "Mündliche" muss. Dann dürfte der Prüfer die Frage etwas freier formulieren und der Prüfling muß die Frage verstanden haben und eine entsprechende Antwort liefern.

Also mach Dich nicht selbst verrückt. Beste Erfahrungen habe ich hiermit gemacht: http://bueffeln.net/Apps/Detail.aspx?tid=e11a8b7c-4b9e-47a3-8550-299de6b9e698
Die paar Euro sind sehr gut investiertes Geld. Zum Schluss hin einfach über einen Zeitraum von vielleicht 2 Wochen 1-2 Duzend mal die Prüfungssimulation machen und bei sehr niedriger Fehlerrate um 0 herum sollte dann in der Live-Prüfung alles gut gehen.

Viel Glück und 73 de Hartmut


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BeitragVerfasst: Mo 4.7.2016 10:05 
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Hallo,
ich habe gerade die Prüfung Klasse E bestanden.

Diese Software http://www.amateurfunkpruefung.de/lehrg/index.html habe ich benutzt.

Für „Lizenzkochbuch_DL2ANM.pdf“ und „Lichtblick-A.pdf“ habe ich leider keinen Link, die Dateien sind sehr gut.

Als Elektroniker hatte ich wenig Probleme mit der Technik Klasse E.

Bei Betrieb konnte ich vieles lernen aber Vorschriften da hatte ich Probleme wegen mit dem auswendig lernen.

Ich empfehle aber vor der Prüfung mal den Fragenkatalog zu lesen.

Jetzt lerne ich die Technik KlasseA(http://www.amateurfunkpruefung.de/lehrg/index.html) für die Prüfung.

Leider sind nicht alle Lösungen richtig erklärt. Da hilft nur Google.

Ich habe mir eine Exceldatei nach Lektionen erstellt. Fehler werden je Lektion gespeichert. Das hilft sehr gut.
Und dann mehrmals die Fehlerfragen üben.

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: Fr 8.7.2016 21:28 
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DK5LH hat geschrieben:
Mehr zu wissen als verlangt wird und die ganze Sache zu verstehen ist sehr löblich :D

Auf der anderen Seite sollte der zitierte Passus wohl eher zur Anwendung kommen, wenn man in die "Mündliche" muss. Dann dürfte der Prüfer die Frage etwas freier formulieren und der Prüfling muß die Frage verstanden haben und eine entsprechende Antwort liefern.


Schön neben all dem gefährlichen Halbwissen hier wenigstens eine kompetente Antwort zu sehen :)


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BeitragVerfasst: Mo 11.7.2016 16:14 
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S3
S3

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Hallo Sorry,

als Themenersteller hätte ich mal früher wieder hier reinschauen sollen. War allerdings verhindert.
Danke aber auf jeden Fall für die vielen Antworten von Euch.

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73 gugga


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BeitragVerfasst: Fr 22.7.2016 15:37 
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Hallo zusammen, hallo gugga,
ich hoffe, es ist OK, wenn ich nicht extra einen neuen Thread aufmache, für eine kurze Zwischenfrage.
DL6IB hat geschrieben:
Zitat:
Ist das schon vorgekommen, dass andere Fragen wie aus dem Fragenkatalog drankamen?
Ja. Das ist es - früher wie heute. Die Fragen werden durchaus auch aktuellen Gegebenheiten/Bestimmungen angepaßt. Da der Katalog ja nicht alle 3 Monate neu rauskommt, KÖNNEN Fragen abweichen.

Zu VA205: Ein Fuchsjagdsender im 80-m-Band mit weniger als 5 Watt Senderleistung, der kein Rufzeichen, aber die Peilkennungen MO, MOE, MOI oder MOS aussendet ist eine Amateurfunkstelle nach der Definition der Radio Regulations (VO Funk) und des AFuG.

Ich habe dazu weder in der VO Funk noch im AFuG eine Angabe gefunden, die in diese Richtung geht.

Zulässige Kennungen zum Betrieb von leistungsschwachen Amateurfunksendern zu Peilzwecken gemäß § 11 Abs. 2 AFuV sind neben: MO, MOE, MOI oder MOS auch MOH und MO5. Aber das passt ja trotzdem noch. :-)

Allerdings steht in der Vfg Nr. 13 / 2005: Die Kennungen MO, MOE, MOI usw. dürfen nur für Amateurfunkpeilsender < 1 Watt ERP benutzt werden.

Meine Frage: Habe ich was übersehen? Oder gehört VA205 auch in die Kategorie "Fragen, die aktuellen Gegebenheiten/Bestimmungen angepaßt wurden"?

Falls ja, wird mich Frage VA205 wohl mit "weniger als 1 Watt Senderleistung" in der Prüfung erwarten. Oder was meint Ihr?

Ich frage auch deshalb, weil ich mich nach bestandener Prüfung mit Fuchsjagden befassen möchte.

73 Torsten

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Liebe Grüße,
Torsten, DO5TO, QRV auf der TG Chaoswelle (Info).


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BeitragVerfasst: So 24.7.2016 3:34 
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Hallo,

die Füchse dürfen max 1W Abstrahlleistung haben, dafür brauchst du mit 1W Ausgangsleistung auch mindestens einen 80m Dipol mit ca 40m Spannweite.
Der Fuchs mit 5W Ausgangsleistung hat vielleicht ein paar Meter Draht als Antenne, die einen negativen Gewinn hat und somit vermutlich auch weniger als 1W abstrahlt.

Somit ist das in dem Beispiel die einzig richtige Aussage, was eine Funkstelle nach dem Amateurfunkrecht ist (Auch wenn diese vielelicht nicht direkt im AfuG geregelt ist, sondern per aufgrund des AfugG in einer Verordnung o.ä geregelt wird).

Heute darf man aus den Antworten eine wählen, ich durfte mir die Antworten noch selbst ausdenken, und ich meine selbst damals gab es schon Fragen, die nicht im Katakog standen (z.B warum gibt es 3 IARU Regionen?)
Gruß JAn


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BeitragVerfasst: Mo 25.7.2016 0:36 
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Beiträge: 264
Wohnort: JO52gk
Hmmm, die Frage war ja, ob sich die aktuellen Gegebenheiten/Bestimmungen geändert haben.

… also ob z.B. vor der der Vfg Nr. 13 / 2005 die Grenze 5W war.

OK, einmal steht da "Senderleistung" und einmal ERP.
Meinst Du wirklich, dass die Erfinder der Fragen mit einem negativen Antennengewinn eines Dipols gerechnet haben?

Zitat:
Ich frage auch deshalb, weil ich mich nach bestandener Prüfung mit Fuchsjagden befassen möchte.

Sorry, ich meine Großraum-Mobilfuchsjagden mit 2m-Füchsen. Da sind schon 5W ziemlich knapp.

Ist aber auch nicht so dringend. Ich dachte nur, falls das Thema bekannt ist.

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Torsten, DO5TO, QRV auf der TG Chaoswelle (Info).


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BeitragVerfasst: Sa 30.7.2016 13:33 
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Hallo,

vorab, ich richte selbst keine Fuchsjagten aus, daher nur Theoriewissen.

Den negativen Antennengewinn hast du quasi bei jeder Antenne die kleiner ist als ein Dipol, bei 80m Fuchsjagten dürfte es in meinen Augen somit fast niemand geben, der hier mit einem positiven Antennengewinn arbeitet, hast du bei 80m nur einige Meter Draht (statt einem Dipol mit ca 40m Länge) hast du somit einen negativen Gewinn und von deinen 5W wird nicht viel abgestrahlt.
(Nur mal als Vergleich, auf 137KHz arbeitet man meist mit Endstufen im Kilowattbereich, um die erlaubten 1W Abstrahlleistung zu erreichen).

Die 2m Füchse, die ich bisher gesehen habe, arbeiteten fast alle auch mit kleinen Leistungen, oft nur einige mW, damit kommt man auch schon einige km. Mit 5W von der Handfunke und Gummiwendelantenne erreiche ich von hier aus ein Relais in ca 100km Entfernung, selbst mit Low Power geht das noch (und da kommst du dann in die Gegend von 1W Abstrahlleistung). Das richt dicke aus. Vor allem ist dies ja die Sondernutzung als Fuchs mit den Rufzeichen MO.. die eigens hierfür reserviert sind (soweit mir bekannt über die RR), denn die gehören eigentlich nach GB. Solltest du wirklich mehr Power brauchen, kannst du ja auch mit deinem persönlichen Call eine CW Schleife geben , dann aber nur unter deiner Aufsicht und nicht als automatische Station.

Gruß JAn


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