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 Betreff des Beitrags: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 10:16 
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S2
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Hallo zusammen,

an der HAM Radio in Friedrichshafen wurden und demnächst am USKA HAM Fest in Thun werden ja US-Lizenzprüfungen angeboten.

Mal eine ganz blöde Frage: Was sind die Nutzen einer solchen Prüfung?

Gruss,
Ralf


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 11:35 
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Ich sehe drei Punkte:
• Wer noch keinerlei Lizenz hat und in den USA Betrieb machen möchte, kann das nach einer solchen bestandenen Prüfung.
• Wer schon eine Zulassung hat, das Ganze aber als sportliche Herausforderung an das eigene Lernvermögen nimmt, findet darin eine Bestätigung.
• Ggf. gibt es Regionen auf der Welt, in denen eine HAREC nichts nützt, in denen man aber mit US-Rufzeichen ohne Gastlizenz Betrieb machen darf.

73
Hans

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„Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt.“ (T. Pratchett)


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 12:59 
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Diese Termine in DL werden z.B. auch von Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte genutzt, die hier stationiert sind.

73 de Marc DL1MRD


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 14:39 
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Mir war mal so was zu Ohren gekommen, dass man für ein dauerhaftes US-Rufzeichen auch eine Adresse in den USA angeben muss. Ist das wirklich so? Und wenn ja, dann muss man ja irgendwo einen Briefkasten anschrauben.... ich wüsste nicht, wie ich das umsetzen sollte.

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Gruß Stefan

"Amateurfunk ist die Technik einer längst vergangenen Zukunft! "


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 14:48 
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Dafür gibt es Dienstleister, die Adressen in Form eines Postfachs zur Verfügung stellen.

73
Hans

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 15:25 
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Schau auch mal dort:

us-lizenz.de

Ich hatte einen Account bei Bongo-US, die aber mittlerweile wohl bei FEDEX integriert sind. Müßte mich da noch mal schlau machen, was das jetzt kostet.
Waren seinerzeit die günstigsten: Keine Dauergebühr, nur Gebühren für das Versenden.

Klappte einwandfrei. :)

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Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 17:16 
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Der betreffende Dienstleister muss dann auch Behördenpost ins Ausland weiterleiten. Die Standardangebote sind i.d.R für Shopping in US, Zeitschriften etc.
Für die Weiterleitung muss dann beim Dienstleister ein entsprechendes Formblatt USPS Form 1583 ausgefüllt, mit Ausweiskopie und notarieller Beglaubigung vorliegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 19:53 
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War bei mir und Bongo nicht so!
Nix Ausweis, nix Notar...

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Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Fr 1.7.2016 20:32 
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Hallo Guenther,

interessant, mir wurde auf Nachfrage von zwei Dienstleistern gesagt, dass sie ohne Form 1583 keine Post von der FCC weiterleiten können.
Siehe auch: http://us-lizenz.de/adresse.htm
Wann war das denn bei Dir, evtl. galt das da ja noch nicht?

73 de Marc DL1MRD


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 11:01 
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Beiträge: 584
Habe gerade noch mal nachgesehen: Es war 2012, und in der Tat habe ich diese Form ausgefüllt (nur vergessen). Als Id-Nachweise habe ich zwei Dokumente beibringen müssen, bei mir Paß und Führerschein. Allerdings benötigte ich keine notarielle Beglaubigung.

Wie schnell man doch alles vergißt...
;)

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Günther


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 14:04 
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Beiträge: 820
Wohnort: Wüstenrot (keine Schleichwerbung)
Braucht man wirklich permanent so einen Dienstleister, der auch noch Geld kostet?

Ich habe zum Beispiel einen alten Nachbarsfreund, mit dem ich vor ca. 45. Jahren aufgewachsen bin. Vor etwa 30 Jahren gewann dieser die Greencard, arbeitet und wohnt heute in der Nähe von San Diego. Bei der FCC ist seine Adresse unter meinem US-Call registriert. In den 30 Jahren brauchte er mir nur 2 mal die Lizenz zuschicken. Heute kann man diese selber ausdrucken. Eine US-Adresse ist natürlich trotzdem Pflicht.

Vielleicht freundet man sich einfach in ein paar QSOs mit einem Ami an, was ja im Amateurfunk schon mal passieren kann, der dann seine Adresse zur Verfügung stellt. Vielleicht gibt es auch einen oder einige dort wohnende deutsche OMs, die da nicht so pinglich sind oder hat, wie ich, einen alten Bekannten dort sitzen.

In der Regel kommt nie Post von der FCC oder einer anderen Behörde. Wie oben bereits erwähnt, in 30 Jahren nur 2 mal die verlängerte Lizenz, die man heute auch nicht mehr zuschicken lassen muss.

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Peter (DF7DQ)


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Sa 2.7.2016 15:38 
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Beiträge: 59
ralf66 hat geschrieben:
Mal eine ganz blöde Frage: Was sind die Nutzen einer solchen Prüfung?


:roll: tarnen und täuschen? :mrgreen:

Aber Vorsicht Falle!

Man kann auch mit der deutschen Lizenz in den USA zeitlich unbeschränkt funken. Klasse E-Rufzeichen werden als US-"Extra Class" eingestuft.

In den USA musst Du aber Dein US-call - sofern vorhanden - auch benutzen (nicht wahlweise deutsche CEPT-Lizenz).

Hat man aber erst einmal eine "Technician Class" Prüfung abgelegt, verfällt diese Möglichkeit. Man wird dann auf die Möglichkeiten der tatsächlich abgelegten US-Lizenz beschränkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Di 19.7.2016 1:20 
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In einem anderen Thread bekam ich leider keine Antwort, deshalb hier nochmal:
Auf der Seite http://www.us-afu-lizenz.de lese ich "In vielen Ländern ist es einfacher mit einer US-Lizenz eine Gastlizenz für ein bestimmtes Land zu bekommen."
Welche Länder sind das?
In einem anderen Thread las ich, es sind nur 3: Ecuador, Samoa und Britisch-Guyana.
Was stimmt jetzt?
In welchen Ländern konkret wird eine deutsche Klasse A (CEPT-Lizenz) nicht anerkannt, die US-Lizenz aber schon?
Und wie in dem anderen Thread geschrieben wird in vielen Ländern noch eine Morseprüfung verlangt.
Dort darf man dann trotz Klasse A nur auf UKW Betrieb machen wenn man keine Morseprüfung nachweisen kann.
Das ist ja auch der Grund weshalb noch freiwillige Morseprüfungen bei der BNetzA angeboten und abgehalten werden.
Gilt das nicht für die US-Lizenz? Also darf man mit einer US-Lizenz ohne Morsekenntnisse z.B. in der Türkei auf allen KW-Bändern Betrieb machen was man mit Klasse A ohne Morseprüfung dort nicht dürfte?


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Di 19.7.2016 10:56 
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Zitat:
In welchen Ländern konkret wird eine deutsche Klasse A (CEPT-Lizenz) nicht anerkannt, die US-Lizenz aber schon?


Du hast keine Antwort mehr bekommen, weil es sich nicht genau abgrenzen läßt. Das steht da ja auch "in vielen Ländern ist es EINFACHER" - also nicht unmöglich mit DL-Lizenz. Es handelt sich primär um die Länder, bei denen CW noch zur Pflichtübung gehört. Somit ist es logisch, daß Du mit einer großen US-Lizenz besser stehst, als mit einer deutschen 1.

Es gab mal eine Liste mit den Prüfungs-Anforderungen der Länder im Überblick. Auf die Schnelle habe ich diese nicht gefunden, aber Du kannst ja mal selbst suchen, wenn es Dich interessiert.

Wenn Du Dir mal anschaust, wie internationale DX-Peditionen aufgebaut sind und die Hintergrunddaten prüfst, wirst Du feststellen, daß praktisch IMMER mindestens ein US-Bürger dabei ist und auf diesen dann auch die Zulassung und QSL-Adresse läuft. Grade für diese karibischen Felsbrocken wird das gerne so gemacht, weil es einfach der Weg des geringsten Widerstandes ist. Andersrum warten manche europäischen Expeditionen teils 12 bis 18 Monate auf die Zusage.

73 Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: US-Lizenzprüfungen
BeitragVerfasst: Di 19.7.2016 11:03 
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Naja, CW und USA passt aber auch nicht mehr denn die Amis haben die CW Prüfung mittlerweile ja auch abgeschafft. Was die "karibischen Felsbrocken" betrifft stehen viele aber sowieso unter amerikanischer Verwaltung, entweder militärische oder die Verwaltung für Jagd und Fischerei. Von daher natürlich einfacher wenn ein US Boy ein Rufzeichen beantragt (bspw. die letzte Navassa Expedition) und selbst die müssen u.U. Jahrzehnte auf eine Genehmigung warten.

:wink: :wink:

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73´s Jürgen (DF5WW) ex DH0PAM, ex DG6PN RIG: SDR auf Red Pitaya Basis, 5 Watt an eine 2 x 10,1 m Doublet (als Schleife gefaltet und schliessbar) mit 1,5 Hühnerleiter in 30 m² Dachwohnung


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