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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 14:47 
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Ich denk, wenn man an den eigenen Fähigkeiten Zweifel hat oder halt auch nur schnell etwas vorab Erprobtes haben will, sind solche Bausätze sicher interessant - interessanter jedenfalls als immer nur alles fertig zu kaufen; auch bei einem kompletten Bausatz kann man was Neues lernen. Ich für meinen Teil hab die Entscheidung getroffen, zumindest solange das KW- und das UKW-Gerät nicht grad unreparabel aus dem Leben scheiden, keine neuen Transceiver mehr zu kaufen, sondern konsequent, from-the-scratch selbst zu bauen. Da der normale Funkbetrieb für mich ohnehin sekundär ist, vermisse ich nichts, wenn ich nicht immer gleich die neueste Kiste Shack stehen hab, zudem geht mein Fokus immer mehr weg von KW und hin zu Wellenlängen >=160m / <=6m und da gibt's zum Glück keine oder nur wenige Geräte von der Stange, also hat man noch mehr Grund, selbst zu bauen. Und Inspirationsquellen, wie man was umsetzen könnte, gibt's im Web ja genug.


Zuletzt geändert von HB9EVI am Fr 4.12.2015 14:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 14:48 
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Gut, das verstehe ich. Aber dann schau dir mal die Schaltpläne der verschiedenen geräte an und vielleicht wirst du ja in den einzelnen Baugruppen fündig. Nur mal so aös Tipp. Dass der Speaky für dich so zu sagen nicht "passt", war mir schon klar...

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Gruß Stefan

"Amateurfunk ist die Technik einer längst vergangenen Zukunft! "


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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 16:16 
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Dann besorg dir einen Stapel 5*7 cm Platinen, Steckerleiste an einer Seite, überleg dir ne Normverdrahtung dazu. Wenn alles 50 Ohm Technik ist kannst du die Module munter austauschen und so mal eben NE612 mit Ringmischer vergleichen. Von Direktmischer auf Superhet umbauen ist dann auch keine Aktion.. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 16:41 
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Die Modulbauweise ist eigentlich sehr praktisch, aber man muss ein Auge auf die Masseführung haben, sonst hat man plötzlich HF-Schaltungen, die sich wirr verhalten, obwohl das jeweilige Modul sauber aufgebaut ist. Ich benutze mittlerweilen zur HF-Kopplung verschiedener Baugruppe Auflöt-SMA Buchsen und kurze Teflon-Kabel, das schafft auch Ordnung in einem komplexeren Projekt.
Die alten Streifenrasterplatinen wie auch viele bedrahtete Bauteile sind bei mir fast vollständig verschwunden; mit den gefrästen Lötinseln lassen sich alle Rs, Cs, alle dreibeinigen und mit etwas Übung auch vierbeinige aktiven Bauteile als SMD HF-gerecht verbauen; DIL ICs kann man als dead-bugs mit den Inseln verlöten, SMD-ICs mit 8 Beinen kann man auch ohne grossen Aufwand ähnlich handhaben - was immer möglich: nur noch in SMD.


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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 19:26 
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Ich mag SMD nicht. Ist mir zu klein und immer mit doppelter Brille arbeiten erst recht nicht. Aber so hat jeder sein Betätigungsfeld... wäre ja schlimm, wenn nicht!

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Gruß Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 19:45 
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Man wird leider öfter mal zu SMD gezwungen weils die bedrahteten Bauteile oft nich mehr gibt..
Mit Draht ist auf jeden Fall "abriss und wiederaufbau" freundlicher..

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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 19:54 
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Nana; die Verarbeitung von SMD hängt primär von der Löttechnik ab. Mit dem Kolben geht sicher noch zum Verlöten, zum Auslöten ist es eigentlich ungeeignet; mit Heissluft hingegen ist beide Arbeitsschritte kein Problem - damit ist zerstörungsfreies Auslöten überhaupt keine Sache.
Es wird zwar ständig über SMD gelästert, manchmal schon fast mit dem Wortlaut, dass die Industrie absichtlich miniaturisiert um uns Selbstbauern das Leben schwer zu machen; dem ist mitnichten so; dank der Miniaturisierung der Elektrotechnik wurde viele Alltagsanwendungen überhaupt erst möglich, schon alleine der Mobilfunk wäre in keiner Art irgendwie massentauglich, wenn nicht die SMD-Technik 1. die Erschliessung dieser hohen Frequenzen sicher handhabbar und das gleichzeitig 2. durch profitable Massenproduktion für jedermann erschwinglich macht. Jetzt können wir natürlich gleich von der Physik in die Metaphysik wechseln und fragen, was es mit uns macht und ob wir das alles auch wirklich brauchen...
Fakt ist, dass zumindest wir hier im Forum, diese Technologien aktiv nutzen; also bitte das Sprichwort im Kopf behalten: 'wer im Glashaus sitzt...'


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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 20:09 
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Darum gehts doch garnicht. SMD Bestückungsroboter-Indistriefertigung ist ok, aber für menschliche Finger isses nicht so gedacht...
Ausserdem kann man gebrauchte Bauteile oft nur wegwerfern weil nix drauf steht.
Wer ab UKW aufwärts bastelt muss SMD machen...aber für Kurzwelle kann man es sich "noch" aussuchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: KW-Transceiver Eigenbau
BeitragVerfasst: Fr 4.12.2015 20:35 
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Auch in der industriellen Fertigung ist längst nicht alles automatisiert; es wird ja nicht ohne Grund in Fernost produziert.
Wie dem auch sei; SMD ist da ob's gefällt oder nicht; mir gefällt's und um Gegensatz zum Bildschirm an der Wand brauch ich fürs SMD verarbeiten keine Brille


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