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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 9:47 
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Hallo,
kein Geheimnis aber auch nicht übermäßig bekannt:

Ich habe meine Indoor Loop (d=3m) von Koppelschleife d= 1/5 der Loop (gemäß Rothammel) auf Amidon FT140-43 umgebaut.
Mit 10 Windungen auf den Kern verteilt funzt das prima.
Vorteil: keine mechanischen Probleme falls die Koppelschleife zu groß wird :)

MfG
der Hans

https://drive.google.com/file/d/0B4BtmhZunHQUclFPeUMzUnBPLVU/view?usp=sharing
https://drive.google.com/file/d/0B4BtmhZunHQUOGJmc251ajhVNFU/view?usp=sharing

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 10:07 
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Hallo Hans,
lies dir bitte mal diese Seite durch

http://dl4kcjantennen.beepworld.de/kap1 ... -1080m.htm

und dann mache dir noch mal Gedanken über die Wirkweise von Magnetic Loops und was dann diese Form von Kopplung und das Ergebnis wirklich bedeutet.

Kurzum, ich halte nichts davon. Eine einfache Koppelschleife ist auch kein Aufwand, aber die geht wenigstens!

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Gruß Stefan

"Amateurfunk ist die Technik einer längst vergangenen Zukunft! "


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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 14:21 
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Hi

Hab auch ne stinknormale Koppelschleife drann...geht doch. Was soll da zu groß werden ?
Man kann die Koppelschleife auch noch mit Schnüren abspannen falls nötig.

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 17:00 
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DL8SFZ hat geschrieben:
Hallo Hans,
und dann mache dir noch mal Gedanken über die Wirkweise von Magnetic Loops und was dann diese Form von Kopplung und das Ergebnis wirklich bedeutet.

Ja wenn Du es schon weißt, klär mich doch auf und lass alle anderen teilhaben. Dann hat jeder was davon ^^

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 17:15 
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Ich habe selber mal eine Zeit lang mit einer Magnetic loop experimentiert. Was mir bei dieser Form der Kopplung auffiel war, dass sie ihr Verhalten verändert hat, etwas breitbandiger wurde und gefühlt (nicht gemessen) schlechter empfangen hat. Daher habe ich diese Form der Kopplung nicht weiter verfolgt.

Und auch so von der Überlegung liegt zwischen Koppelspule und Ring noch einmal ein Werkstoff dazwischen, der Verlustbehaftet ist. Das war mir dann aufgrund der restlichen Ergebnisse nicht gut genug.

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Gruß Stefan

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 17:56 
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Hallo,
Magnetloop mit Ferrit geht sicherlich, ist vor allem auch handlich z.B. für portabel, aber der Ferrit ist zumindest kritisch. Ich hatte mal einen Versuchsaufbau nach G4FON, und da wurde mein Ferritkern schon bei QRP nach 30sek kochend heiß. Man braucht also was geeignetes. Im Prinzip ersetzt man ja die (Luft-)Koppelspule durch einen Ferritübertrager, und der ist in einem Schwingkreis eingesetzt, und da wird er deutlich mehr gefordert als in einem Breitbandübertrager. Ok, ein ATu kann auch 50% Leistung fressen.
Ich habe auch gerade mal wieder experimentiert mit einer M-Loop für portabel (funktioniert, war fast schon in Feierlaune), aber bei Vergleich der Rechenwerte mit MLOOP4 und der Bandbreitenmessung mit dem NWT habe ich dann doch an mir gezweifelt. Da lagen Welten dazwischen. Bin mir nur noch nicht sicher, an welcher Stelle ich die Physik überlisten wollte.

73 Reiner


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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 19:36 
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DL8SFZ hat geschrieben:
gefühlt (nicht gemessen) schlechter empfangen hat

Das wollte ich nicht wissen.

Ich bat dich die (technischen) Erkenntnisse die Du auf der beschriebenen Seite bezüglich Ferrit Einkopplung gesammelt hast mit uns zu teilen. Du hast die Seite ja wärmstes Empfohlen. Dort habe ich aber zu dem Thema keine nützlichen Informationen gefunden.

DL8LRZ hat geschrieben:
Ich hatte mal einen Versuchsaufbau nach G4FON, und da wurde mein Ferritkern schon bei QRP nach 30sek kochend heiß

G4FON nutzte ja auch Größe FT50-61 und ich den FT140-43 (das Loch ist fast 3x so groß). Nach einem Versuch auf 160m mit 100Watt Dauerstrich wurde der Ringkern nach einer Minute ein etwa Handwarm. Kleine Ringe werden nun mal schneller warm.
Wahrscheinlich spielt aber die Blindleistung und evtl. das Material auch noch eine Rolle. (kenn' mich bei beiden Themen nicht wirklich aus). RTTY würde ich dem aber trotzdem zutrauen.

MfG
der Hans

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 20:20 
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realHans hat geschrieben:

Wahrscheinlich spielt aber die Blindleistung und evtl. das Material auch noch eine Rolle. (kenn' mich bei beiden Themen nicht wirklich aus). RTTY würde ich dem aber trotzdem zutrauen.


Für Resonanzkreise, das ist ja einer, darf man kein Ferrit verwenden, wenn Ringkerne dann Eisenpulverkerne.


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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 20:34 
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@ Realhans
die Seite, die ich "empfohlen" hatte, sollte beim Lesen zum Nachdenken anregen, wenn man sieht, wie da das Thema Magentic Loop verfremdet wird. Und meine Erkenntnis, dass der Empfang schlechter ist, ist durchaus eine technische Erkenntnis.
Gruß Stefan

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BeitragVerfasst: Sa 18.7.2015 23:17 
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rejection hat geschrieben:
Für Resonanzkreise, das ist ja einer, darf man kein Ferrit verwenden, wenn Ringkerne dann Eisenpulverkerne.

Aber im Resonanzkreis ist doch gar kein Ferrit. Der wird doch nur zum ein- und Auskoppeln benutzt. (oder liege ich falsch ?)

DL8SFZ hat geschrieben:
Und meine Erkenntnis, dass der Empfang schlechter ist, ist durchaus eine technische Erkenntnis

Du magst ja recht haben aber mein Glauben in Deine Aussagen hat schweren Schaden erlitten. Kannst Du deine Aussage beweisen - steht das irgendwo in einer glaubwürdigen Quelle ?

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BeitragVerfasst: So 19.7.2015 2:44 
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realHans hat geschrieben:
rejection hat geschrieben:
Für Resonanzkreise, das ist ja einer, darf man kein Ferrit verwenden, wenn Ringkerne dann Eisenpulverkerne.

Aber im Resonanzkreis ist doch gar kein Ferrit. Der wird doch nur zum ein- und Auskoppeln benutzt. (oder liege ich falsch ?)


Die Loop ist ein Resonanzkreis und der nicht gerade geringe HF-Strom wird durch den Kern geführt.


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BeitragVerfasst: So 19.7.2015 6:14 
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realHans hat geschrieben:
Du magst ja recht haben aber mein Glauben in Deine Aussagen hat schweren Schaden erlitten. Kannst Du deine Aussage beweisen - steht das irgendwo in einer glaubwürdigen Quelle ?


Tja, dann wirst du mit dem Schaden wohl leben müssen... :roll:

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BeitragVerfasst: So 19.7.2015 6:14 
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Zuletzt geändert von DL8SFZ am So 19.7.2015 6:16, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 19.7.2015 7:07 
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Hi,
man könnte mit der Loop auch einfach mal senden und gucken was Uni Twente SDR Anzeigt.
Dabei sollte die Ausbreitung naürlich stabil sein und man muss schnell umbauen.

73 de DL3FOX Uwe

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BeitragVerfasst: So 19.7.2015 8:00 
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DL3KCZ hat geschrieben:
Hi,
man könnte mit der Loop auch einfach mal senden und gucken was Uni Twente SDR Anzeigt.
Dabei sollte die Ausbreitung naürlich stabil sein und man muss schnell umbauen.

73 de DL3FOX Uwe


Noch besser geht das mit dem Reverse Baken Network. Das zeigt nämlich dB-Werte an und lässt die persönliche Empfindung aussen vor!

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