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BeitragVerfasst: Do 30.7.2015 23:05 
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Registriert: Fr 3.4.2015 23:43
Beiträge: 285
Hallo,
letztendlich nahm ich einen stabiles Signal auf 40m und stellte die Signalstärke über die vertikale Stationsantenne fest.
Danach machte ich den Vergleich mit meiner Indoor Magnetischen Antenne:
- Umfang = 10m@16mm Alu
- 150pF Drehko@3mm Plattenabstand
- Die Loop ist Eiförmig gebogen
- Koppel Schleife Kupfer 1,5mm², U=ca. 2m
- Ferrit: Amidon FT140-43@3 Windungen 1,0mm² Kupferlackdraht

o Magnetische Antenne@Kopplung via d=1/5 Loop -> ca. 2 dB weniger als die Vertikal
Bandbreite bei SWR 1:2,5: 65 kHz

o Magnetische Antenne@Ferritkopplung -> ca. 2 dB weniger als die Vertikal
Bandbreite bei SWR 1:2,5: 109 kHz

Fazit:
- Keine Empfangseinbußen bei einer Magnetischen Loop über Ferrit (Amidon FT140-43)
- 67% Höhere Bandbreite der Loop über die Ferriteinkopplung (!?!)

Das Ergebnis - vor allem mit der Bandbreite - hat mich selbst überrascht.
Hat jemand einen FT140-43 in der Bastelkiste und will meine Ergebnisse überprüfen ?

MfG
der Hans

_________________
AC/DC :)


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BeitragVerfasst: Fr 31.7.2015 10:14 
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Registriert: Di 26.8.2008 22:59
Beiträge: 9525
Hi,

mehr Bandbreite heisst nur das die Kreisverluste gestiegen sind...

73 de DLl3FOX Uwe

_________________
Heute im Angebot: Die Service Wüste


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BeitragVerfasst: Fr 31.7.2015 10:20 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3420
realHans hat geschrieben:

letztendlich nahm ich einen stabiles Signal auf 40m und stellte die Signalstärke über die vertikale Stationsantenne fest.
Danach machte ich den Vergleich mit meiner Indoor Magnetischen Antenne:


Ein stabiles Signal kann es nur auf der Bodenwelle geben, also aus kurzer Entfernung


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BeitragVerfasst: Fr 2.10.2015 7:57 
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Registriert: Mo 22.8.2005 13:43
Beiträge: 1109
Wohnort: Dortmund
Ich finde es schon bemerkenswert wie viel Arbeitszeit und Material in ein über Dekaden hinweg bekanntes Thema immer wieder neu aufgelegt wird. Zur Einkopplung der Loop - wenn etwas wie ein Kern warm wird; ob nun Handwarm oder gar kocht, hat man es mit Verlusten zutun. Ich glaube da dürfen sich alle Fraktionen einig sein. Die Koppelschleife wird jedenfalls nicht Handwarm und hat somit schon mal diesen Verlust nicht.
Mir ist nicht klar warum eine Koppelschleife ein Problem darstellen sollte? Bei kleinen Loops wie einem Durchmesser von knapp 1m ist die Schleife sehr klein. Richtig mechanisch ausgeführt wackelt da nichts. So ein Ding baute ich mir 2003 und nutze es sehr lange auf dem Balkon im Erdgeschoß. Sie hat so gut funktioniert dass ich seit dem auf der Kurzwelle arbeite, CW erlernte und ein paar tausend QSO's damit machte.
Auf die Idee zu kommen, an der Loop selber noch ein Stück Draht anzukleben um ein E-Feld abzugreifen, bin ich nie. Ich war heil froh dass das E-Feld klein war, denn meine Nachbarn wollten an meinem Hobby weder gewollt und schon gar nicht ungewollt teilhaben. Dazu trug auch das hohe Q der Antenne bei. Soweit ich mich erinnere, wird aus dem H-Feld nach 1 Wellenlänge Abstand zum Strahler ein E-Feld. Wohl deswegen hatte ich auch mit 400Watt nie Probleme mit meinem Umfeld.
Eine Antennenbauform die schon mit wenig Aufwand und Platzbedarf passable Ergebnisse liefert. Zu den hoch performanten Antennen zähle ich sie jedoch nicht.
Um Missverständnissen vorzubeugen - wer sich mit technischen Themen beschäftigen möchte und auch ein bestehendes Antennenkonzept von Zeit zu Zeit hinterfragen will - aber immer doch.Würde niemand bestehende System hinterfragen oder sehr alte Theorien auf aktuelle Umsetzbarkeit prüfen, hätten wir Heute kein SDR. Dabei sollten jedoch magischen Kräfte in "Hogwarts" verbleiben.
Verbesserungen - gerne, aber ich meine keine Verbesserungen, die sich nur messtechnisch nachweisen lassen sondern Die, die ein QSO zustande kommen lassen und vorher nur Rauschen zu hören war. Genau sowas würde Aufwand rechtfertigen. Wenn das Ganze dann auch noch wissenschaftlich nachvollziehbar ist, wird der Rothammel in der nächsten Fassung wieder eine Seite an Umfang gewinnen.

vy 73 de Gerhard


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BeitragVerfasst: Fr 2.10.2015 14:44 
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Registriert: So 5.4.2015 14:35
Beiträge: 3420
DD4DA hat geschrieben:

Auf die Idee zu kommen, an der Loop selber noch ein Stück Draht anzukleben um ein E-Feld abzugreifen, bin ich nie. Ich war heil froh dass das E-Feld klein war, denn meine Nachbarn wollten an meinem Hobby weder gewollt und schon gar nicht ungewollt teilhaben. Dazu trug auch das hohe Q der Antenne bei. Soweit ich mich erinnere, wird aus dem H-Feld nach 1 Wellenlänge Abstand zum Strahler ein E-Feld.


Nein, beide Felder sind immer vorhanden, aber 90° versetzt zueinander, das Fernfeld beginnt bei kleinen Antennen im Abstand Lambda/2*Pi und erst dort vereinigen sich die beiden Felder in Phase.

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