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BeitragVerfasst: Sa 13.9.2014 18:25 
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Gerade gesehen, hat es sowas denn schon einmal gegeben???
Was haltet ihr davon?

http://www.oevsv.at/modules/news/201409 ... index.html


73´s OE8MPR


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BeitragVerfasst: Sa 13.9.2014 18:45 
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Ich würd da mal zunächst drauf abstellen, dass der genaue Gesetzestext noch nicht vorliegt, also mal die Devise: nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird...
Ansonsten wäre das schon noch happig, wobei eine zeitlich beschränkte Lizenz sicher nicht so ein Drama wäre, das kennen z.B. auch die USA, wobei dort eine Gültigkeit von 10 Jahren besteht...


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BeitragVerfasst: Sa 13.9.2014 19:19 
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Hallo,
da wirst du nach 5 Jahren verlängern müssen ...
Fred


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BeitragVerfasst: Sa 13.9.2014 20:03 
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Das stimmt schon, aber das heisst dann auch, dass ausnahmslos eine neue Lizenz beantragen müssen, ev. die Prüfung unter anderen Bedingungen nochmals ablegen müssen, usw...
Das stimmt schon, erst einmal abwarten, was da noch kommt, und auch von ofizieller Seite, jedoch bedeutet das dann auch, dass die Zahl der AFU´s in Österreich noch mehr schrumpfen wird, denn manchen ist dieser "Aufwand" dann zu hoch....


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BeitragVerfasst: Sa 13.9.2014 20:22 
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Gerade neulich hat HB9ASB in seinem Blog ein paar Gedanken zur Zukunft des Afus gepostet - u.a. auch die Überlegung von zeitlich limitierten Lizenzen und Wiederholungsprüfungen; da wurde dann auch das Argument vorgetragen, welche Konsequenzen dies für den Afu eines Landes insgesamt hätte - die Frage ist aber viel mehr, WAS für einen Afu wir haben wollen; wollen wir nicht eigentlich Leute im Afu, die etwas vom Hobby verstehen, die sich laufend weiterbilden, sich mit Neuem auseinandersetzen - Stichwort: lebenslanges Lernen - wenn man durch eine obligatorische Requalifizierung das Niveau des Afus heben könnte, wäre das doch eigentlich ganz wünschenswert - es würde uns auch Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit in der Kooperation mit den Regulierungsbehörden zurückbringen, vielleicht würden dann auch neue Bandzuweisungen und Betriebsartfreigaben (siehe Beschränkungen 6m in DL, das Vor- und Zurück mit 70MHz in DL, die vornehm ausgedrückt zurückhaltende Position des Bakoms zu 60m in HB9 etc) anders behandelt.
Du entnimmst aber meinen Aussagen den Konjunktiv und die Überlegung, dass eine Entwicklung in diese Richtung eher auf den Ausbau der Rechte der FA hinauslaufen würde - und natürlich hat die Verlautbarung des OEVSV gerade eine gegenteilige Entwicklung zum Inhalt - die zeitlich beschränkten Lizenzen mal aussenvor gelassen.

73
Pascal


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 9:15 
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So was in DL und der Amateurfunk wäre tot! Regelmäßige Nachprüfungen....ich lache mich tot. Wenn man so einen Unsinn verzapfen würde, könnte ich nur dazu aufrufen, das Hobby an den Nagel zu hängen oder in die Anarchie auszuweichen. Jeder kann dann machen was und wo er will. Ist doch eh fast straffrei....


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 10:59 
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warum möchten einige Leute die Amateurfunker immer noch als Elitäre Einheit sehen ?
Habe mich 1972 ( damals in der Lehre ) durch die Prüfung gehangelt.
Dann sehr viel auf den Bändern QRV gewesen und heut zu Tage fast jeden Tag in sehr vielen Betriebsarten.
Finde OP´s, die ihre eigenen Geräte Planen und Bauen können echt Gut !
Aber muss das jeder können ?
Oder anders rum gefragt .... kann jeder gute Gerätebauer noch CW QSO´s fahren ?
Wer ist denn dann der Bessere OP ?
Was machen die ganzen OP´s, die in der Zwischenzeit Körperliche- und Geistige Probleme bekommen haben ?
Also dann kein weiterer AFU mehr, wegen Behinderung ?

Einengung von AFU wird die Bänder nicht voller machen !

Wenn jamand "Laber" QSO´s nicht mag .... einfach weiter drehen ( am VFO ! ),
5nn QSO´s ... auch einfach weiter drehen,
Digitales F Tasten Funken .... auch weiter drehen ..... usw. usw.
Nur ob man dann noch Leute trifft, die nur nach Eigenen Vorstellungen mit einem Funken ..... Denke, da wird die Luft sehr dünn.

Ich könnte noch zig Bedenken da zu niederschreiben ..... aber warten wir es mal ab, was die Zukunft bringen wird !?

vy 73 de Bert SE2I -- SA2BRN

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vy 73 von Bert


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 11:28 
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Hi Bert .... "Daumen hoch" :!: :!:

Mehr ist dazu nicht zu sagen :!: :!:

Um aber mal auf Threads in der Vergangenheit zurück zu greifen in denen der Führerschein immer mal wieder eine Rolle spielte. Hier in DL haben wir sowas das nennt sich "Besitzstandswahrung" und ein einmal erworbenes Recht kann nicht einfach so aberkannt werden. Beim FS wäre das der Fall wenn Straftatbestände im Spiel sind und selbst da gibt es die "Pappe" irgendwann wieder (auch nach einer "Fahrlässigen Tötung). Wenn wir hier von Prüfungswiderholungen reden sollte man die Fahrzeugführer als erstes im Auge haben. Ein LKW Fahrer muss bspw. ab 50 regelmäßig zur MPU um seine Eignung zum führen eines LKW testen zu lassen, was ist mit den ganzen Leuten 60 + die trotz Zipperlein hier und Wehwehchen da weiterhin ihren PKW durch´s Gelände jagen. Von aktuellen Änderungen der StVo schon seit Jahren nichts mehr mitbekommen und ganz zu Schweigen vom Nachweis der Körperlichen Fitness wäre da wohl eher sowas wie "Regelmäßige Nachprüfungen" angesagt in Verbindung mit einem ärztlichen Nachweis.

Mit AFU Betrieb kann ich niemanden verletzen oder gar töten, mit einem KFZ in den falschen Händen dagegen sehr wohl ... :!: :!:

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73´s Jürgen (DF5WW) ex DH0PAM, ex DG6PN RIG: SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 11:41 
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Beiträge: 1699
Radio hat geschrieben:
Regelmäßige Nachprüfungen....ich lache mich tot.

Gibt es denn überhaupt eine konkrete Information dazu, dass in OE tatsächlich Nachprüfungen oder Wiederholungsprüfungen angedacht sind? Oder ist es eher eine Befristung der Lizenz mit problemloser Verlängerung, um eine regelmäßige Gebührenschöpfung zu vereinfachen? Solange nicht mehr als eine aus dritter Hand berichtete Absicht bekannt ist, kann es wohl alles mögliche sein.

Und wer soll (ob in OE oder DL) überhaupt die Kapazitäten haben, regelmäßige Nachprüfungen abzunehmen?

73
Hans

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„Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt.“ (T. Pratchett)


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 11:55 
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...kann sich nur um einen Sommerlochstopfer handeln.....so lachhaft, wie es ist.


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 16:46 
Warten wir mal ab, was passiert. Der Kommentar als Schlußsatz der Meldung "Wir sind alarmiert und zuversichtlich zugleich, denn eine vergleichbare Einschränkung des Amateurfunkdienstes hat es in der 2. Republik noch nie gegeben. " ist eigentlich überdeutlich. Ich denke, die OE-Leute werden sich besser zu wehren wissen, als wenn es uns passieren würde. Ich halte allen die Daumen.
73 Peter


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BeitragVerfasst: Mo 15.9.2014 17:07 
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Jürgen, DF5WW, recht hast du.
Was ich noch anmerken möchte, die Österreicher haben schon seltsame Anwandlungen. Dies zeigt auch das Hick-Hack ume Multinorm Geräte im CB Bereich.

Ich denke aber auch, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Vorallem, wo ist hier die Sinnhaftigkeit? Meine YL meinte in diesem Zusammenhang "Geldmacherei".

73 de Andy (DK5IAH)


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BeitragVerfasst: Di 16.9.2014 14:29 
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Ja, das mit den Multinormgeräten für CB'ler triffts... die darf man ja glaub ich mit Grenzübertritt nichtmal mit nem Anschlusskabel versehn im Wagen liegen haben, von einschalten ganz zu schweigen... das ist ja schon blamabel was in dieser Sparte verhunzt wurde. Gut möglich dass die nun mit Afu auch so nen Blödsinn durchziehn möchten. Ich dachte immer die Schweizer (mit ihrer allgemeinen Antennen- und Strahlungsphobie) wären schon schlimm, aber im Nachbarland gibt es wohl auch seltsame Geister.
Ok, es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht, aber in Luft auflösen wird sich die Geschichte wohl auch nicht.
Zeitlich limitierte Lizenzen gibt es ja in anderen Ländern auch, auch unsere Clubstationscalls (4stellige) sind meines Wissens nach limitiert, aber man bekommt für gewöhnlich sein "altes" auch wieder.

Bleibt erstmal abzuwarten was aus der Geschichte wird, und ich hoffe mal dass sich die Politik hierzulande nichts davon abschaut - genug "Willige" gäbe es auch in unseren Parteien, das wissen wir ja...

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73 & gd DX de Sven, DL3SG, Loc. JN59CV


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BeitragVerfasst: Di 16.9.2014 15:25 
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Registriert: Mo 29.12.2008 23:00
Beiträge: 2528
Wohnort: Schleswig-Holstein
Wo ist das Problem?

Im Grunde eine gute Sache und nur eine Frage der Umsetzung.

Wem nutzen "Rufzeichen", wenn sich dahinter kein aktiver Funkamateur (mehr) befindet?
Wo steht, dass die Verlängerung gebührenpflichtig wird?
Wo steht, dass eine neue Prüfung zu absolvieren ist?

Naja, und die Notfunkgeschichte ... geschenkt.

Ansonsten stimme ich Pascal, HB9EVI zu.

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73
Karsten
DL8LBK


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BeitragVerfasst: Di 16.9.2014 15:38 
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Registriert: Mo 3.11.2008 21:51
Beiträge: 5120
Wohnort: Höhr-Grenzhausen, JO30tk
Hi Karsten,

ich habe mein Call etwa 16 Jahre nicht genutzt aber schön weiter bezahlt damit ich es ja behalten kann. Hätte auch Kohle sparen können und es zurückgeben aber dann hätte ich jetzt vermutlich nicht mehr DF5WW sondern irgend eines das für CW nur bedingt oder gar nicht brauchbar ist. Warum oder weshalb jemand pausiert oder warum man sein Call behalten möchte sollte man doch demjenigen überlassen der darüber verfügt. In dem Falle der OM die YL selber.

Aber wie gesagt gibt es hier Besitzstandswahrung und so schnell kann da in DL niemand dran drehen .... Da müßten wohl ein Haufen Gesetze geändert werden von denen nicht nur die Funkamateure betroffen wären. Den Aufschrei möchte ich hören :lol: :lol:

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73´s Jürgen (DF5WW) ex DH0PAM, ex DG6PN RIG: SDR auf Red Pitaya Basis, 5 - 10 Watt an eine 2 x 6,5 m Doublet mit CG-3000 Automatik Tuner.


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