Amateurfunk Forum - Archiv

Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Was kann ich mit der E Lizenz machen?
Ich werde dann wohl doch die E Lizenz machen.
Nur ob ich es richtig verstanden habe. Die E Lizenz wird demnächst schwerer. Wenn ich also den E Schein mache kann ich später noch die Zusatzprüfung auf A machen. (die dann vermutlich nur noch aus Fragen zur Technik besteht?)

Mir ist nur so die Frage gekommen was mir die E-Lizenz wirklich bringt. Ich habe mich noch nicht wirklich mit dem Amateurfunk beschäftigt – nur mit CB Funk – aber damals schon haben mich die DX Verbindungen und der Satellitenfunk gelockt.

Zu meinem Halbwissen in der HF-Technik. Um so länger die Welle um so größer die Reichweite. Also ist in der E Lizenz kein Band enthalten was wirklich gut für mich ist?

Also entschuldigt die reichlich plumpe Frage – Was kann ich mit dem E Schein in der Praxis machen?

Gruß Olli


  
 
 Betreff des Beitrags:
hi,

1. e wird schwerer - aber erst vermutlich nächstes jahr. bis dahin gilt noch die alte prüfung. upgrade auf a ist dann voraussichtlich möglich. da hier aber noch nichts fest ist kann man auch nichts direkt sagen.

2. umso größer die wellenlänge ist nicht automatisch die reichweite größer. sendeleistung und vor allem die verwendete antenne sind hier sehr wichtig. auf dem 160m band mit einer 2m antenne geht einfach nicht.

3. du hast das 2m und 70cm band für das du auch geräte direkt beim händler bekommst. damit ist problemlos funk per relais möglich. auch echolink ist eine super sache. ich persönlich find die möglichkeit gerätschaften selber zu bauen reizvoll.

4. vielleicht solltest du mal sagen was du machen willst ;) du hast ja sicher eine gewisse vorstellung was du vor hast...

cu tb.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Verbindungen über Relais und über Echolink reizen mich nicht so wirklich.

Denke erstes Ziel ist es - wie bei allen CB und Amateurfunkern - nette Gespräche zu führen.

Realisieren möchte ich möglichst weitreichende (Auslandsgespräche) ohne fremde Hilfe - also nur mit der eigenen Station und Antenne.

Gruß Olli


  
 
 Betreff des Beitrags:
hi,

nette gespräche sind toll wobei imo ein sehr großer teil der amateurfunker mehr techn. veranlagt ist. ich weiß nicht ob du einen funkscanner hast. hör doch einfach mal zu. ist ja erlaubt und kostet nichts ;) hier wird sehr oft über techn. themen (geräte, eigenbau, antennen, ...) geredet. das technische überwiegt im amateurfunk (ist ja auch experimentierfunk). klar gibt es auch hier "quasseltanten" aber z.b. gestern gab es hier dem relais hier eine nette unterhaltung über morsetasten und den selbstbau. war wirklich interessant.

auslandsgespräche ist so ne sache. dafür ist kurzwelle besser geeignet. aber auch auf cb ist da momentan net viel los weil das band relativ dicht ist. mit der neuen klasse e soll ja dann auch funkbetrieb auf kw möglich sein. dann wird das schon interessanter.

ich war gestern über echolink mit einer station in schweden verbunden. meine funk über 2m zum echo link relais, dort per inet nach schweden und dort über das 2m relais wieder raus. hat prima geklappt und waren ein paar nette qsos.

wenn du aber nur mit der eigenen staion arbeiten willst dann führt an sich kein weg an der kw vorbei. u.u. wäre dann sogar klasse a interessant...

cu tb


  
 
 Betreff des Beitrags:
Kurzwellen Erweiterung wird bestimmt kommen, momentan siehts nach mitte August aus. Wenn du dann die Klasse E (noch nach dem alten Katalog) machst, kannst du mit wenig aufwand viel erreichen. Gerade auf 20m sind teilweise mit Antennen, die du dir mit <10euro selber bauen kannst, richtig interessante Gespräche auch interkontinental drin. Mit den geplanten 75 - 100W PEP kannst du dir auch ganz gut Gehört verschaffen. Das kannst du mit CB gar nicht vergleichen.

Ich komme auch aus dem CB Funk, und selbst jetzt wo ich nur mit wenig Leistung auf VHF/UKW funken darf, erfreue ich mich immer wieder an interessanten Gesprächsthemen und wirklich netten Leuten. Höflicher Umgangston ist auf CB schon lange ausgestorben..


  
 
 Betreff des Beitrags:
Das 2m-Band und das 70cm-Band kann man als Quasioptisch bezeichen,
man kommt geringfügig weiter als man sehen kann, solange keine
Effekte wie etwa Sporadic-E auftreten.

Auf dem 2m-Band kommt man ohne Probleme z.B. bis nach England
oder Skandinavien wenn es zu einer E-Öffnung kommt, und das auch
schon mit geringen Leistungen...

Außerdem besteht die Möglichkeit über Satelliten oder die ISS zu arbeiten.
Die ISS ist dabei relativ einfach, es reicht aus sich eine Turnstile-Antenne
mit Reflektor aufzubauen und schon kann man den PR- und APRS-Signalen
der ISS lauschen und auch arbeiten. Man benötigt lediglich noch ein
Programm um zu wissen, wann die ISS in Empfangsreichweite kommt.
Wobei das Arbeiten von Satelliten schon ein ganzes Stück schwieriger
ist: Man benötigt Richtantennen die man dann entweder über ein Rotor-
system oder von Hand nachführt. Wird in SSB gearbeitet wird man
ständig die Frequenz nachführen müssen, entweder von Hand oder mit
einen Programm wie etwa SatPC32 und einen Funkgerät mit CAT-Schnitt-
stelle.

Für die ersten Gehversuche eignet sich das 2m-Band optimal, hier ist im
SSB-Bereich nicht viel los, solange nicht gerade Contest ist und man
kann ohne viel Stress den praxisnahen Funkbetrieb erlernen.

Das man mit längeren Wellen weiter funken kann ist eine Halbweisheit:
Lange Wellen besitzen lediglich eine gute Bodenwellenausbreitung, aber
die Raumwellen werden z.B. durch die D-Schicht gedämpft. Somit ist
tagsüber das 160m-Band und das 80m-Band für den innerdeutschen
Verkehr bestens geeignet, entsprechende Antennenanlagen vorraus-
gesetzt. Auf Kurzwelle gibt es eine ganze Menge Einflüsse die zur
Ausbreitung beitragen, angefangen von der Sonnenfleckenrelativzahl
über die Tageszeit zur Frequenz, um nur ein paar zu nennen.

Ab Mitte/Ende August soll es für Klasse-E-Amateure möglich sein,
Teile der Kurzwelle zu nutzen: 160m/80m/15m/10m und das mit
75 oder 100 Watt PEP (wird scheinbar gerade noch ausdiskutiert).
Somit sollte es endlich möglich sein, auch weit entfernte Länder arbeiten
zu können.

Aber auch die Möglichkeit im 3cm-Band (10GHz) aktiv zu werden, sollte
erwähnt werden. Dieses Band wird bevorzugt für Amateurfunkfernsehen
(ATV) benutzt, kaufbare Anlagen sind hier recht teuer, aber es gibt zum
Beispiel die Möglichkeit, bestimmte handelsübliche LNBs so umzubauen,
dass damit eine Übertragung möglich wird; Anleitungen dazu kursieren
im Internet. Somit ist es auch mit geringen Budget möglich aktiv zu
werden, genügend Zeit zum Basteln vorrausgesetzt.

Auch der Relais-Funk hat seine Vorteile, man kann sich dort zum Beispiel
wenn man mit dem Auto unterwegs ist über weite Strecken mit seinen
Gesprächspartnern unterhalten und das in sehr guter Gesprächsqualität.

So, ich hoffe ich konnte ein paar Beispiele nennen, was mit der Klasse-E-
Lizenz möglich ist und wünsche noch viel Spaß beim Lernen,

Flo


  
 
 Betreff des Beitrags:
Genau das wollte ich hören. :D
Brauchte eigentlich noch eine Entscheidungshilfe ob für die "Übergangszeit" noch ein CB-Funkgerät her muss oder nicht.
Ist wohl wenig sinnvoll.

Gruß Olli


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ach ja noch was ... was kosten denn entsprechende Geräte für das 2m Band die brauchbar sind gebraucht?

Gruß Olli


  
 
 Betreff des Beitrags:
Meine persönliche Empfehlung ist der Yaesu FT-857D, Kostenpunkt um
650 bis 660 Euronen. Der Vorteil: Sämtliche schmalbandige Betriebsarten
(NFM, SSB, CW, auch AM) und sämtliche KW-Bänder inklusive 2m, 6m
und 70cm in einem Gerät. Abschwächer (-20dB) und regelbarer DSP-Filter
sind auch schon mit drinnen und der Empfänger ist brauchbar und
empfindlich.

Für den Netzbetrieb benötigt man allerdings noch ein 22-Ampere-Netzteil
wenn man die vollen 100 Watt auf KW ausschöpfen möchte, alternativ
geht auch ein kleineres 5-6 Ampere-Netzteil und eine Pufferbatterie
(z.B. alte Autobatterie) dazwischen bzw. ohne Pufferbatterie wenn man
nur 10 bis 20 Watt PEP machen möchte.

SSTV, RTTY, PSK31, Olivia und Co. kann man mit einen Rechner mit
Soundkarte machen, für Packet Radio ist das Ding fast zu schade, geht
aber auch.

Gebraucht gibt es den leider kaum, ich kenne niemanden, der seinen
FT-857er wieder hergegeben hat, weil er ein kompaktes und vielseitiges
Gerät ist.

Antennenmäßig wird vorallem auf KW viel gebastelt, auf 2m und 70cm
gibt es auch tolle Anleitungen, je nach Antennenzweck; Es macht auch
viel Spaß auf diesem Gebiet zu Experimentieren.

Am FT-857D kann man im Bezug auf Antennenbasteleien nicht viel
kaputtmachen, da er bei SWR > 3 einen netten Warnhinweis ausspuckt
und den Sender abschaltet.

Alternativ kann man auch nach dem Yaesu FT-100 schauen, der ist auch
nicht übel, allerdings schon älter und diesen bekommt man nur noch
gebraucht oder das ICOM IC-706 MKIIG.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Sehr eigenartig, dass obwohl man eingeloggt WAR man als Gast erscheint,
wobei ich fast annehme, dass ich zulange gebraucht hab und meine DSL-
Box zwischenzeitlich die Verbindung gekappt hat....

Nunja, nochmal zurück zum FT-857D: Hier kannst du dir den noch mal
genauer ansehen:
[url:22sncama]http://www.yaesu.com/indexVS.cfm?cmd=DisplayProducts&ProdCatID=102&encProdID=YrZ%2BU8%2FkWXc%3D&DivisionID=65&isArchived=0[/url:22sncama]

Viel Spaß noch,
Flo


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Sehr eigenartig, dass obwohl man eingeloggt WAR man als Gast erscheint,
wobei ich fast annehme, dass ich zulange gebraucht hab und meine DSL-
Box zwischenzeitlich die Verbindung gekappt hat....[/quote]

Muss nicht unbedingt sein. Hast du die Option "Bei jedem Besuch automatisch einloggen" gewählt? Wenn nicht kann es sein, dass die serverinterne Session abläuft wenn zu viel Zeit zwischen 2 Seitenaktualisierungen liegt.

Grüße,
Michael

P.S: Wenn du nicht zu lange an einem Post schreibst und die Verbindung nicht gekappt wird sollte es helfen beim Schreiben des Posts unter das Textfeld zu schauen. Dort steht es wenn du nicht mehr eingeloggt bist.


  
 
 Betreff des Beitrags:
Dankeschön für den Hinweis, hab jetzt automatischen Anmelden aktiviert,
jetzt sollte es funktionieren...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hi!
So – meine Prüfung ist im August – wann genau und wo konnte mir die freundliche Dame nicht sagen. Also muss ich entweder 30 oder 160km zur Prüfung fahren. :-(
Ist ja nett welches vertrauen in einen gesetzt wird dass der Antrag auf ein Rufzeichen gleich mitgeschickt wird. 55 Euronen sind auch völlig ok.
Wo mich fast der schlag getroffen hätte war bei den Preisen für die Amateurfunkgeräte! Da werde ich wohl noch warten müssen bis ich – trotz hoffentlich bestandener Prüfung mir eins zulegen werde.

In der Zwischenzeit werde ich mir wohl mit einem Scanner die Zeit vertreiben. Was sagt ihr zu einem AE 100 T? Scheint ja ein echt gutes Preis/Leistungsverhältnis? Gebrauchte scheint man ja schon für 200 Euronen zu bekommen.

In dem Zusammenhang bin ich auf die Zorns Lemma Software gestoßen – das ist ja was für Papi!!! :-)
Gibt es da noch vergleichbare Sachen?

Gruß Olli


  
 
 Betreff des Beitrags:
hi,

na dann schon mal viel glück. aber das schaffst du scho ;)

naja das leben ist teuer und umsonst ist nur der tot und der kostet das leben ;) sagen wir mal so, afu geräte gehen ab 150 euro aufwärts los. kw ist etwas teurer...

schau mal ob dir evtl für den anfang ein om ein gerät leiht. so haben viele angefangen. ich hatte das glück, gleich am anfang zwei neugeräte sehr günstig zu bekommen. wenn www.darc.de nicht offline wäre, könnt ich dir den link zu der ortsverbandssuche schicken ;)

cu tb.


  
 
 Betreff des Beitrags:
@Olli: Am Anfang kann man sich auch Geräte ausleihen oder zu
bestimmten Aktionen (Fielddays, etc.) an ausgestellten Geräten arbeiten.
Bei vielen Ortsverbänden des DARCs gibt es wie schonmal gesagt Geräte,
welche dort nur an Fielddays und Contesten eingesetzt werden, mit etwas
netten Nachfragen kann man diese Geräte oftmals leihweise erhalten.

Viel Spaß noch,
Flo


  
 

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