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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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 [ 22 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: SFERICS Empfang
Hallo zusammen,
ich wollte mal über meine aktuellen VLF-Experimente in Bezug auf breitbandigen SFERICS-Empfang berichten. So hin und wieder tauchen hier im Forum dazu ja auch mal Beiträge auf.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit hin und wieder etwas mit dem Thema, habe aber leider im heimischen Umfeld keine Chance, einen absolut störungsfreien Platz zu finden. Überall brummt und schnarrt es, selbst mehrere km von den Ortschaften im Gehrdener Umfeld entfernt.
Deshalb habe ich meinen selbstgebauten VLF-Handheldempfänger mit nach Fehmarn in den Urlaub genommen und dort mal "ins Band" (ca. 100Hz-20kHz) hineingehört.
An den Stränden und auch auf der Inselfläche gib es viele Orte, die VLF-mässig absolut ruhig in Bezug auf man made noise sind.
Eines Tages hörte ich am Strand neben den üblichen Knack-und Knistergeräuschen nachmittags deutliche Whistler und entschloß mich, eine Aufzeichnung zu versuchen.
Leider ist ein Notebook eine 1a-Störquelle für den VLF-Bereich. Eine direkte Verbindung zum SFERICS-Empfänger resultierte in gut hörbaren Störgeräuschen.
Deshalb probierte ich es mit einer 2,4 GHz-Videoübertragungsstrecke zur galvanischen Trennung der Komponenten. Damit habe ich gegen Mitternacht am 18.07.2011 eine ganze Reihe von Aufzeichnungen gemacht. Als Beispiel so zum Reinhören habe ich mal folgende Datei ins Netz gestellt:

http://home.arcor.de/W_Fritz/divers/Twe ... 72011a.mp3

Besonders bei 1:30 sind zwei kurz aufeinander folgende Whistler recht gut zu hören.
Neben den ab und zu auftretenden Whistlern sind auch Tweeks zu hören (klingt ein wenig wie Querschläger...).
Ist schon irgendwie interessant, solche von der Natur produzierten Radiowellen mal live zu hören, da kann so eine Konserve natürlich nicht wirklich mithalten.
Hier zwei Bilder vom Setup vor Ort:
[img:gpjig3no]http://home.arcor.de/W_Fritz/divers/SetupFeld.JPG[/img:gpjig3no]
Ausseneinheit

[img:gpjig3no]http://home.arcor.de/W_Fritz/divers/SetupPKW.JPG[/img:gpjig3no]
Aufzeichnungskomponenten

Ein Schaltplan meines zugegebenermassen relativ simpel gestrickten aber dennoch sehr effektiven Empfängers ist im Attachment zu finden.

Sicherlich gibt es da noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber ich wollte einfach mal zeigen, wie bereits mit recht einfachen Mitteln bereits einvorragender Empfang von SFERICS möglich ist.

Vy 73 de Wilfried, DJ1WF


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SFERICS Empfang
Kurze Zwischenfrage:[quote]2,4 GHz-Videoübertragungsstrecke zur galvanischen Trennung der Komponenten[/quote]Wie kann ich mir das vorstellen?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: SFERICS Empfang
[quote]Kurze Zwischenfrage:[quote]2,4 GHz-Videoübertragungsstrecke zur galvanischen Trennung der Komponenten[/quote]Wie kann ich mir das vorstellen?[/quote]

So z.B.:

http://www.amazon.de/KOENIG-2-4GHZ-Mini ... 469&sr=8-1

greetZ
Carlo[b:is46pnor]Z[/b:is46pnor]


  
 
 Betreff des Beitrags:
@LaserTV:

Vielen Dank für diesen tollen Bericht.
Sehr interessant.
Kannte ich bis dato noch garnicht.
Gibt ja ziemlich viel im Netz darüber.
Werde ich mir heute abend mal zu Gemüte führen :-)

Hier mal noch Soundbeispiele:

http://www.astrosurf.com/luxorion/audio ... sphere.htm


greetZ
Carlo[b:27024lfq]Z[/b:27024lfq]


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Kurze Zwischenfrage...Wie kann ich mir das vorstellen?[/quote]

Hallo Gunter,
ich habe das Videoübertragungssystem benutzt, um die NF des SFERICS-Empfängers zum Notebook zu übertragen, damit die Geräte galvanisch und räumlich ausreichend getrennt werden können.
Zunächst wollte ich den Videokanal benutzen, da dieser über reichlich Bandbreite verfügt und ich mir erhoffte, damit auch einen grossen Dynamikbereich übertragen zu können. Leider waren die Ergebnisse enttäuschend, es fehlten komplett die tiefen Frequenzen. Am Frequenzgang an sich kann es eigentlich nicht liegen, denn für Video müssen ja Frequenzen bis unter 50 Hz noch gut übertragen werden. Ich vermute mal einfach Fehlanpassung als Ursache (75 Ohm). Deshalb habe ich dann einen der Tonkanäle benutzt, nach einigen Experimenten mit dem Pegel ging das auch ganz gut. Wie gesagt...im Anfangsstadium. Da lässt sich sicherlich noch einiges verbessern.
Eigentlich wollte ich ja nur hören, die Idee mit der Aufzeichnung kam ja dann erst später. 8)

@Carloz
Es gibt sogar Live-Audio-Streams, z.B. hier:

http://abelian.org/vlf/

Die sind aber offensichtlich nicht immer alle online.
Ansonsten werde ich mich nach meiner Rückkehr auch mal durch die Files aus Deinem Link hören.

Vy 73
Wilfried


  
 
 Betreff des Beitrags:
@Wilfried: danke für die Erläuterungen. Mir war nicht klar, wie man mit den 2,4 GHz-Systemen den Notebook "bedienen" kann. Aber anscheinend ist das ja gar nicht nötig. Du werkelst quasi während der Aufnahme nur am Notebook rum und nicht am Empfänger?


  
 
 Betreff des Beitrags:
...das ist korrekt. Der VLF-RX steht auf dem Boden, und das 2,4GHz-System überträgt die NF. Wichtig dabei: die WLAN-Schnittstelle des Notebooks abschalten. So kann ich am Notebook werkeln, ohne die Aufnahme zu beeinträchtigen. Die Verstärkung des VLF-RX ist in Verbindung mit dem sehr hochohmigen Eingang so hoch, daß die Veränderung des elektrischen Feldes durch Näherung von Personen hörbar wird, man "hört" die Schritte im Umfeld. Mit dem Empfänger in der Hand darf man nicht gehen oder laufen, sonst hört man nur Gepolter. Selbst Insekten in unmittelbarer Nähe zur Antenne (wenige mm) erzeugen durch ihren Flügelschlag und der damit verbundenen minimalen "Modulation" des elektrischen Feldes ein kurzes Brummen mit der Flügelschlagfrequenz. Einen Tag war ich mal am Strand, da flogen Fliegen, Schwebfliegen und Mücken herum.
So brummte es immer wieder kurz in unterschiedlichen Frequenzen aus dem Lautsprecher. ...hörte sich ganz witzig an.
Vy 73
Wilfried, DJ1WF


  
 
 Betreff des Beitrags:
Der Wilfried hört das Gras wachsen. :lol:


  
 
 Betreff des Beitrags:
Meine Frau würde sagen: Das klingt wie Lagerfeuer mit Laser-Schwert...

Gelungene Aufnahme! Wirklich. Freut mich, dass du da so geniale Aufnahmen machen konntest und damit deine Erfahrungen sammeln konntest.

73, Kim, DG9VH


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Wilfried,
das ist eine sehr schöne rauscharme Aufnahme. Eine Frage noch zur Ansteuerung, die man normalerweise beim Dualgate-Mosfet
an G1 vornimmt, erstaunt mich das etwas. Bei Mischstufen geht der LO an G2. Ist die Bezeichnung im Schaltbild so richtig?

In jedem Fall danke ich für die Anregung.

73
Gerhard


  
 
 Betreff des Beitrags:
Danke für die Rückmeldungen...
@ Gerhard,
grundsätzlich ginge das noch deutlich rauschärmer. Ich hatte zunächst einen Abgriff hinter dem BF966 gemacht, musste dann aber feststellen, dass der NF-Pegel zumindest für die Übertragung über die Funkstrecke zu gering war. Da ich nun schon auf Fehmarn war und somit nichts mehr ändern konnte (keine Bauteile, nur rudimentäres Werkzeug etc.) habe ich kurzerhand am Lautsprecherausgang, also hinter dem LM386 ausgekoppelt. Und der rauscht schon ziemlich heftig. Beliebig aussteuern, um den Abstand Nutzsignal/LM386-Rauschen/zu verbessern ging auch nicht. Die RTTY-Signale oberhalb 18 kHz haben den LM386 trotz 47nF-C komplett übersteuert. Aber wie schon geschrieben...es war ein erster Wurf, mal so eine Aufzeichnung zu versuchen. Da kann man an der einen oder anderen Ecke sicherlich noch verbessern. Was G1/G2 am FET angeht...in der Tat, tatsächlich ist die Antenne an G1 angeschlossen. Also ein kleines Fehlerchen in der Zeichnung. Aber, ich hatte die Antenne bei kurzen Tests kurz vor dem Urlaub im fliegenden Aufbau auch schon an G2 dran, da war zumindest kein hörbarer Unterschied feststellbar. Grundsätzlich ist das in diesem Fall zumindest egal.


Vy 73
Wilfried


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Wilfried,
danke für die Info. Ich werde das auch mal aufbauen, aber den TBA 820
benutzen, da dieser einen Rauschpegel von nur 3uV produziert.

73 nach Fehmarn
Gerhard


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Gerhard,
bin (leider) schon wieder zu Hause.
...der TBA820 geht auch gut. Im Grunde muss am Eingang auch kein Dual Gate FET rein. Ein BF 245 o.ä. funktioniert genauso gut. Wichtig ist der sehr hochohmige Eingang, weil das sonst mit so kurzen Antennen nicht zufriedenstellend funktioniert, und natürlich auch eine ausreichende Gesamtverstärkung. Wenn Du relativ nahe an einem AM-Rundfunksender wohnst, könnte der bei der schwachen Filterung am Eingang zu hören sein. Der MW-Sender Hemmingen mit 20kW am Tag kommt in der Konstellation in 2km Entfernung zum Sender noch durch, nach ca. 6km ist schon nichts mehr davon zu hören. Ich verwende eine 1,2m lange Teleskopantenne am RX.
Laß mal hören, wenn Du Deinen RX fertig hast..
Vy 73 und viel Erfolg.
Wilfried


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hi,
hast du auch mal einen kleinen MP3 Player mit Diktierfunktion ausprobiert ?
Der sollte wesentlich weniger Störnebel als ein Schlepptop machen.
NF könnten man auch über einen Optokoppler geben.
Bin hier leider auch von Hochspannungsleitungen umgeben ausser Netzbrummen kommt da nix ausm Empfänger. Muss mir auch mal was portables bauen. Wie siehs mit SAQ 17,2 Khz bei dir aus ?

73 de DL3KCZ ( Uwe )


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Uwe,
nein...einen MP3-Player besitze ich nicht. Dafür nehme ich das Mobiltelefon, das hat so eine Funktion schon drin.
Allerdings kann man damit nur Aufzeichnungen via integr. Mikro machen, die Qualität ist dann lausig. Die Kompression vermurkst viel, und die akustische Einoppelung ist auch nicht optimal. Hinzu kommt noch der relativ grosse Dynamikumfang der SFERICS. Ich hatte schon Mühe, das einigermassen über den Tonkanal der Funkstrecke übertragen zu bekommen. SAQ habe ich noch nicht probiert...so direkt hören geht in meinem Alter nicht mehr, hi.
Aber ich wollte ohnehin mal einen Upconverter einsetzen, damit die NF irgendwohin mischen, und das Signal dann mit dem Kurzwellentransceiver wiedergeben. Damit sollte SAQ eigentlich zu hören sein.
Ich habe keine genaue Vorstellung über die zu erwartenden Feldstärken von SAQ. Aber zumindest die russischen Alpha-Signale oberhalb 10 kHz sind mit ausgeschaltetem Tiefpass mit dem RX in der Hand deutlich zu hören.
Vor ein paar Jahren habe ich bereits einen Upconverter für einen anderen Zweck gebaut. Ich wollte seinerzeit Ultraschallsignale mit einem Mikrofon aufnehmen, hoch mischen und dann mit dem Transceiver wiedergeben. Das ganze sollte als Empfänger für ein "Ultraschalltelefon" dienen. Damit wollte ich herausbekommen, wie weit sich Sprache via Ultraschall, beidseitig gebündelt mit 60er Offsetspiegeln, drahtlos übertragen lässt. Es ist allerdings aus Zeitmangel nicht sonderlich weit aus dem Ideenstadium herausgekommen.
Jedenfalls habe ich den Mischer noch irgendwo herumliegen. Mal sehen, ob ich den bis zur nächsten SAQ-Sendung ausgegraben habe.
Ansonsten...Optokoppler wäre auch eine Idee. Was definitiv nicht funktioniert, ist ein Übertrager. Da kommen über die Wicklungskapazität noch zu viele Störungen herüber.
Vy 73
Wilfried


  
 

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