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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Hobby-Funker will Amateurfunk
Hallo liebe Funkergemeinde,

ich habe mich schon seit längerer Zeit "hobbymässig" mit CB-Funk befasst.
Da dieser aber mehr oder weniger tot ist (habe hier auf dem Lande reine Funkstille) bin ich derzeit am Überlegen, ob ich nich die alte CB-Quetsche wegpack und in Richtung Amateurfunk wechsel.
Leider habe ich nicht ein Stück Plan in die Richtung, was Technik, Praxis, etc. angeht.
Daher wollte ich mich hier mal umhören, was ihr einem Einsteiger so empfehlen würdet, da das Kleingeld leider auch im Moment nur "Kleingeld" ist ;)
Vielleicht gibt es ja sogar in meiner Nähe einen von euch, der mir vielleicht mal ein wenig Zeigen könnte und mich evtl. auf die Prüfung (welche auch immer Oo) vorbereiten könnte?
Die Technik etc. würde ich mir ganz gern erst nach bestandener Prüfung besorgen - EbAy machts möglich denk ich mal :)
Naja, ich würd mich freuen, wenn ihr mir vielleicht ein paar Tipps oder ähnliches geben könntet.

MfG

Dj-Thunder

p.s. komme aus der Näheren Umgebung von Stadthagen / Bad Nenndorf (Niedersachsen)


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,

ich habe mich mit der online-Prüfung von Michael Stahl vorbereitet:

http://www.michaelstahl.de/afutest3.htm

Da ist eine online Prüfung.
Hatte auch vorkenntnisse aus der FOS und der Lehrzeit.

Alles an Funktechnik ausser meine Kenwood Funke un die Antenne ist aus ebay. Kann ich empfehlen WENN man weiß was man da kauft ;)

greetZ
Carlo[b:244512np]Z[/b:244512np]


  
 
 Betreff des Beitrags:
Lieber Plattenreiter Donner!

Du willst vermutlich jetzt zum Anfang allgemeine Informationen.
Hier ein Link zu Wikipedia, was Amateurfunk ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amateurfunk

Dann ein Link zum DARC, Deutscher Amateur Radio Club. Das ist der Dachverband der deutschen Funkamateure. Hier gibt es einiges an Informationen, auch eine Prüfungsvorbereitung online ist vorhanden. Schaue zuerst links unter "Einsteiger".

http://www.darc.de/


73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Man muss außerdem als Anfänger nicht gleich ein Gerät kaufen (wobei
man aber dafür trotzdem sparen anfangen sollte :D). Viele Ortsverbände
des DARCs besitzen Vereinsgeräte, welche nur auf den Fieldday und vllt
noch den ein oder anderen Contest zum Vorschein kommen. Wenn man
einmal freundlich anfrägt, wird man mit Sicherheit diese Geräte leihweise
benutzen dürfen (zumindest bei uns so ;)).

Was trotzdem ganz hilfreich ist, wenn man EIN Funkgerät besitzt,
welches 2m und 70cm FM kann, damit an den lokalen Runden der
OVs mitgelauscht und mitgemacht werden kann. Dort kann man sich
Ratschläge holen oder sich einfach an den Gesprächen beteiligen...

Viel Spaß beim Lernen,
Flo


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,
damit Du eine Übersicht über den Stoffumfang erhältst: [url:yj77cwtq]http://www.amateurfunkpruefung.de[/url:yj77cwtq]

Hier ist der komplette Stoffumfang für Klasse E in einem Lehrgang dargestellt. In absehbarer Zeit soll zwar die Klasse E einen neuen Fragenkatalog erhalten, aber wenn Du etwas fix bist könnte es ja noch vorher zur Prüfung reichen.

Unter [url:yj77cwtq]http://www.afup.a36.de[/url:yj77cwtq] findest Du einen Prüfungssimulator mit allen Fragen zu Klasse A und E. Mit dem habe ich mich auch auf die Prüfung vorbereitet. Ist echt gut und man hat immer eine Kontrolle über seinen aktuellen Wissensstand.

Viele Grüße Klaus


  
 
 Betreff des Beitrags: Dringende frage!!
habe vorgestern ein intressantes geräusch aufgenommen auf 161.775 es handeld sicha wohlmöglich um einen wettersateliten bin mir aber nicht sicher ob das stimmbt und wenn dann welcher sattelit?? kann mir bitte wehr helfen schöne Grüße Max! :)


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Dringende frage!!
[quote]habe vorgestern ein intressantes geräusch aufgenommen auf 161.775 es handeld sicha wohlmöglich um einen wettersateliten bin mir aber nicht sicher ob das stimmbt und wenn dann welcher sattelit?? kann mir bitte wehr helfen schöne Grüße Max! :)[/quote]

Hallo, bei 161.775 handelt es sich nach meinem Kenntnisstand um eine Seefunkfrequenz...


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Hallo liebe Funkergemeinde,

ich habe mich schon seit längerer Zeit "hobbymässig" mit CB-Funk befasst.
Da dieser aber mehr oder weniger tot ist (habe hier auf dem Lande reine Funkstille) bin ich derzeit am Überlegen, ob ich nich die alte CB-Quetsche wegpack und in Richtung Amateurfunk wechsel.[/quote]

Hallo,

aber sei nicht enttäuscht wenn Du hier noch weniger Resonanz auf den Bändern vorfindest.
Ich bin auch erst kürzlich vom CB- / Freenetfunk in den Amateurfunk eingestiegen, zunächst mit der E-Lizenz, wenige Monate später habe ich zur A- Lizenz aufgestock.
Wer nicht gerade ein Repeaterfunker ist, wird kaum viel Freude am Amateurfunk haben.
Selbst wenn man aus exponierten Lagen auf 145.500 MHz CQ ruft, bleibt der Anruf unbeantwortet, auf 144.300 mal einen Anruf in SSB zu starten ist absolut aussichtslos!
Die meisten sind zu bequem geworden noch richtigen Funkbetrieb durchzuführen, mit selbstgebauten Antennen oder Geräten. Viele meinen: "SWR habe ich noch nie richtig hinbekommen, aber bis zum nächsten Repeater komme ich auch so allemal...".
Gerade die Repeater- Nachteulenrunden sind einfach nur peinlich, da gibt es keine Rufzeichennennung mehr und die Themen sind sinnlos, habe auch kaum was mit dem Amateurfunk zutun.
Auf Kurzwelle hingegen findest du kaum frei Frequenzen, dafür arbeiten insbesondere auf 40/80m äussert arrogante OM´s...
Ruft man diese OM´s mal an, heißt es nur: "ja, 5 und 9 hier im Sauerland, es gibt keine QSL- Karte und keine Fußballpunkte" ...
Ich bin jetzt wieder auf CB- Funk, Freenet und sehr gern mobil auf 6.670 MHz QRV.
Und auf wem trifft man dort überall - natürlich auf Funkamateure die die gleiche Feststellung gemacht haben.
Der Vorteil der Lizenz ist, ich kann offiziell Amateurfunkgeräte in meinen Auto fest einbauen und bei Kontrollen auf meine Lizenz verweisen.

Vy 73 de Frank


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ganz sooooo schlecht, wie hier der Amateurfunk gemacht wird geht es
auch nicht zu. Klar, es gibt vor allem auf 80m einige Runden, die eine
Einstellung vertreten, welche ich nicht unbedenklich finde, aber trotzdem
ist auf den Band noch Platz genug, ein QSO mit freundlichen OMs zu
fahren... Und WM-Gegner gibt es auch nicht nur im Amateurfunk, wenn
diese Leute keine QSL-Karten während der Zeit der WM-Diplome ver-
schicken wollen, ist das denen ihre Sache.

Relaisfunk ist schön wenn man z.B. mit dem Auto mobil ist, und nach
etwas Unterhaltung sucht, aber es stellt sicherlich nicht "den" alleinigen
Funkbetrieb der Amateure dar; Amateurfunk ist ziemlich Facettenreich!

Dass es auf KW kaum freie Frequenzen gibt, stimmt nur für das 40m-
Band, wo es wirklich eng zugeht, aber es gibt ja noch diverse andere
Bänder...

Auf 2m ist der SSB-Funkbetrieb tatsächlich ein wenig dünn, trotzdem
kann man mit ein wenig Geduld hier viel Reißen: Sporadic-E und Co.
machen es möglich, weite Verbindungen zu machen, teilweise mit
Pile-Up-Charakter. Und wenn man nicht gerade eine E-Öffnung hat, dann
gibt es immernoch genügend Conteste, bei denen richtig was los ist,
man muss bloss zur richtigen Zeit auf den richtigen Band sein :D

Bis denne dann,
Flo


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Auf 2m ist der SSB-Funkbetrieb tatsächlich ein wenig dünn, trotzdem
kann man mit ein wenig Geduld hier viel Reißen: Sporadic-E und Co.
machen es möglich, weite Verbindungen zu machen, teilweise mit
Pile-Up-Charakter. Und wenn man nicht gerade eine E-Öffnung hat, dann
gibt es immernoch genügend Conteste, bei denen richtig was los ist,
man muss bloss zur richtigen Zeit auf den richtigen Band sein
[/quote]

Ich schließe mich Flo an, man muß zur richtigen Zeit QRV sein!

Viele Funkamateure, nicht nur DO, machen den Fehler, daß sie gerade auf 2 m falsche Ausrüstung benutzen. Mit einer Vertikalantenne, 08/15 Funkgerät was zufällig noch SSB kann und 10 m RG58 dazwischen dürfte es frustrierend sein. Man wird nicht gehört und wenn doch, hört man die Gegenstation nicht. :(
Ich hatte nicht nur einmal so ein Erlebnis an der Clubstation. Die DO-Station konnte ich brauchbar aufnehmen, ich bekam einen Rapport von 57 zurück.
Nachfrage: "S7, der Ausschlag am S-Meter?"
Antwort: "Ja, eigentlich zeigt es etwas weniger an, ich höre Dich aber ganz gut!"

Wir hörten uns also beide ganz gut, Entfernung unter 100 km. Er hatte eine einfache Antenne, natürlich keinen Vorverstärker. Ich hatte eine Vierergruppe mit selektivem Vorverstärker im Mast und Sendeleistung etwa 10 kW EIRP. Dem guten Mann fehlten also 30 dB!!! beim Empfang, sogesehen taub.
Irgendwann bei der Nordic Activity hatte ich mal vergessen, die Endstufe einzuschalten. Ich hatte nur etwa 15 Watt an der Antenne. Ich bekam von Schweden, SK7MW (Tor) zurück: 59, Du bist heute etwas leise, wirklich nur S9.
Wenn man auf UKW und aufwärts Spaß haben will, auch mit den jetzigen Bestimmungen DO 10 Watt EIRP, muß man ernsthaft gerade über die Antennenanlage nachdenken. Vertikalantenne ist (fast immer) Schwachsinn. Es muß schon eine horizontal polarisierte Richtantenne sein wie kleine Yagi oder (Doppel)quad mit Reflektor. Ganz wichtig ist ein Empfangsvorverstärker diekt am Speisepunkt der Antenne. Berücksichtigt man diese Ratschläge und sitzt nicht gerade im Tal, sollten sich auch bald im Logbuch Rufzeichen finden lassen, die nicht mit D anfangen. :)

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote] Wer nicht gerade ein Repeaterfunker ist, wird kaum viel Freude am Amateurfunk haben.
Selbst wenn man aus exponierten Lagen auf 145.500 MHz CQ ruft, bleibt der Anruf unbeantwortet, auf 144.300 mal einen Anruf in SSB zu starten ist absolut aussichtslos!
Die meisten sind zu bequem geworden noch richtigen Funkbetrieb durchzuführen, mit selbstgebauten Antennen oder Geräten....[/quote]

Hallo Frank,
Sprechfunk ist nur eine Facette des Amateurfunks. Aber der Amateurfunk hat noch deutlich mehr zu bieten als Relais-Quasselfunk oder 5/9-Rapporte auf den unteren Kurzwellenbändern....
Man denke nur an die vielfältigen digitalen Betriebsarten oder Amateurfernsehen.
Gerade was Amateurfernsehen angeht, da spreche ich aus Erfahrung, sind die OMs sehr selbstbaufreudig (nicht zuletzt, weil fertiges kommerzielles Equipment manchmal den Geldbeutel sprengt).
Und auch im Amateurfernsehbereich gibt es mittlerweile eine recht hohe Relaisdichte. Sicher wird da auch mal über Gott und die Welt geklönt...warum auch nicht...aber oftmals sind da technisch sehr versierte Leute zugange, die außer technischem Verständnis auch in anderen Bereichen einen breiten Wissenshintergrund haben. Das Schöne an der Betriebsart ist, sie läßt sich mit anderen Hobbies prima verbinden. Wir haben bei uns auf dem Relais beispielsweise eine Gruppe von Leuten, die mit Geländewagen durch die Pampa fahren, dabei Videos drehen und das dann via ATV senden. Eine andere Gruppe ist modellbaumäßig sehr aktiv...da sieht man dann auch schon mal Videoaufnahmen aus einem Modellflieger oder von einem Boot auf dem Rathausteich etc. Einige von uns sind sogar mobil QRV, fahren also quasi einen eigenen Fernsehübertragungswagen, hi. Im September wird in Hannover die 3. Mobil-ATV-Party stattfinden.
Und ich erwähnte es schon einmal an anderer Stelle...wir haben auch schon mal live aus einem Heißluftballon und aus einem Hubschrauber Fernsehbilder gesendet.
Allein durch die Tatsache, daß man ein Fernsehsignal mit hoher Auflösung senden kann ergeben sich hochinteressante Dinge. Wenn man mal von dem durch ein paar Schlipsträger der Deutschen Funkturm GmbH :evil: erzwungenen kurzen QRT von DB0HEX absieht, welches die Linkverbindung vieler nord-und ostdeutscher ATV-Relais unterbrochen hat und noch behindert, dann kann man über Linkstrecken mehrere ATV-Relais zusammenschalten und über große Distanzen ATV-QSOs führen. Und diese Links laufen über Funk, nicht über irgendwelche wackeligen Internetverbindungen schmaler Bandbreite. Bedingt dadurch ist eine sehr hochwertige Übertragungsqualität über große Entfernungen möglich. Soweit ich weiß wird gerade an der Verlinkung von ATV-Relais momentan intensiv geplant und gearbeitet.
Aber auch für denjenigen, der mit Fernsehen nicht viel anfangen kann und will, bietet der Amateurfunk eine Menge Potential, an welches CB, PMR, Freenet, Netmeeting etc. nicht einmal im Ansatz kratzen können.
Dazu können sicher andere OMs mit anderen favorisierten Betriebsarten eine Menge schreiben.
Wie so oft kommt es darauf an, wo man sucht. Man kann im CB-Band nette Leute finden....oder Charakterleichen übelster Sorte.
Und so findet man auch im Amateurfunk Leute mit hohem Engagement und Niveau...und auch hin und wieder unfreundliche Zeitgenossen.
Also...laßt Euch den Spaß am AFU nicht durch ein paar Menschen letzterer Kategorie vermiesen.
Vy 73
Wilfried, D J 1 W F


P.S.:...das mit den "6.670 MHz QRV" würde ich hier nicht zu laut schreiben.... :wink:

http://www.mydarc.de/dj1wf/Laser


  
 
 Betreff des Beitrags:
Wilfried hat ein sehr schönes Betätigungsfeld Amateurfunk beschrieben, wo man als Funkamateur wirklich kreativ sein kann!

P.S. zu meinem letzten Beitrag:

Wenn bald die neuen Bestimmungen Klasse E gelten mit 75 oder 100 Watt an der Antenne, kann man schon richtig Dunst machen. :)
Ich nehme (noch) eine handelsübliche Endstufe mit 75 Watt für 2 m, die auch einen Empfangsvorverstärker GaAsFET halbwegs rauscharm eingebaut hat. Der Empfangsvorverstärker bringt etwa 20 dB.
Sitzt das Teil direkt an der Antenne, geht schon was. :-)
Nimmt man eine gute Yagi mit 13 dBd, landet man sendeseitig bei etwa 2 kW EIRP. Vernünftiger Empfangsvorverstärker vorausgesetzt, kann man damit eigentlich alle an DL angrenzenden Länder arbeiten, wenn man in der Mitte von DL sitzt. Nicht an einem Tag oder eventuell doch an einem Tag beim Contest, wenn die Bedingungen gut sind!

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,

sicher sollte man nicht gleich resignieren und sicher biete auch der Amateurfunk ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Leider läßt der eigene Geldbeutel nicht die volle "Bandbreite" der Nutzungsmöglichkeiten zu, sodass man sich nur nach und nach ein neues Betätigungsfeld schaffen kann.
Alles was neu ist, ist ungewohnt - insofern sehe ich optimistischer in die Zukunft.

DL2JAS hat folgendes geschrieben:


[quote]Wir hörten uns also beide ganz gut, Entfernung unter 100 km. Er hatte eine einfache Antenne, natürlich keinen Vorverstärker. Ich hatte eine Vierergruppe mit selektivem Vorverstärker im Mast und Sendeleistung etwa 10 kW EIRP. Dem guten Mann fehlten also 30 dB!!! beim Empfang, sogesehen taub. [/quote]

Für 100 km aus einer exponierten Lage müßten eigentlich 10 KW EIRP nicht sein. Dafür müßte man eine Energie von reichlich 600 Watt pep (Antenne mit 10 db Gewinn) aufbringen und man ist gerade einmal knapp 8db besser als wie mit nur 100 Watt pep.

Richtig ist natürlich, dass man eine z.B. horizontal ausgestrahlte Sendung vertikal um 20 db schlechter empfängt. Haben aber so viele OM´s horizontal polarisierte Antennen, dass sich die horizontale Aussendung auch wirklich lohnt? Das wäre jetzt eine interessante Frage?
Bei angehobenen Bedingungen könnte auch im UKW- Bereich bei DX- Verbindungen unterschiedliche Polarisierung sich weniger negativ auswirken.

vy 73 de Frank


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]Für 100 km aus einer exponierten Lage müßten eigentlich 10 KW EIRP nicht sein. Dafür müßte man eine Energie von reichlich 600 Watt pep (Antenne mit 10 db Gewinn) aufbringen und man ist gerade einmal knapp 8db besser als wie mit nur 100 Watt pep.
[/quote]

Lieber Frank, die Rechnung stimmt halbwegs, die Antennenanlage ist auch in exponierter Lage, etwa 50 m über Grund.
Die alte Vierergruppe bestand aus 4 Antennen zu jeweils 10 dB, halbwegs sinnvoll gestockt.
Deshalb ärgert es mich ja, daß ein Funkamateur (DO-Möglichkeiten 10 W EIRP) im Nahbereich UKW 57 gibt und ich ihn auch so höhre, da kann ja irgendwas nicht stimmen!
Wenn ich S9 ledigich mit 15 Watt in Schweden bringe, muß was an der empfangenden Station in der näheren Umgebung nicht stimmen.

[quote]Haben aber so viele OM´s horizontal polarisierte Antennen, dass sich die horizontale Aussendung auch wirklich lohnt? Das wäre jetzt eine interessante Frage? [/quote]

Na sicherlich!

Jeder OM, der an ernsthaften Verbindungen 2 m es up interessiert ist, hat wenigstens eine Yagi horizontal, sonst geht ja eigentlich nichts.

Ich habe eine Vertikalantenne für 2 m, das ist das sogenannte OV-Telefon auf FM, mehr aber auch nicht.

Wenn ich ernsthaft Amateurfunk auf 2 m machen will, geht das nur mit horizontal polarisierten Yagi(s). Vorhin war ich auf dem Dach von DK0TU. Da haben mich Yagis 3 oder 4 Lamda Länge angelacht. Da wird es eine Vierergruppe in 50 m Höhe.
Ich bin am überlegen, so eine Yagi nachzubauen. Optimierte Antennen, die es nicht käuflich gibt, Speisung 25 Ohm symmetrisch. Bei mir werden es aber nur 10 m Aufbauhöhe, sollte keine Probleme bezüglich Baugenehmigung geben.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo DL2JAS,

[quote]Deshalb ärgert es mich ja, daß ein Funkamateur (DO-Möglichkeiten 10 W EIRP) im Nahbereich UKW 57 gibt und ich ihn auch so höhre, da kann ja irgendwas nicht stimmen!
Wenn ich S9 ledigich mit 15 Watt in Schweden bringe, muß was an der empfangenden Station in der näheren Umgebung nicht stimmen.
[/quote]

Das ist natürlich verständlich, aber er kannte sicher deine Arbeitsbedingungen nicht und hat deswegen trotz unterschiedlicher Polarisierung gerufen. Rechnet man die fälschlicherweise dadurch fehlenden 20 dB mit ein, sind es auch schon 6 dB über 9 und mit einer vernünftigen Antenne hätte sein S- Meter sich Vollausschlag gemacht :-)
Gut ist man beraten, wenn man öffters auch erwähnt mit welchers Polarisierung man arbeitet. Bislang ist mir das bei Contesten nicht aufgefallen.

Vy 73 de Frank


  
 

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