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Fragen und Antworten zum Thema Funk


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 [ 36 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wofür DTMF und wie funktioniert eine Relaisfunkstelle
Hallo,

Ich habe zwei Fragen:

1) wofür wird (im Amateurfunk) [b:zgurhkrq]DTMF [/b:zgurhkrq]benötigt?

2) wie funktioniert eine [b:zgurhkrq]Relaisfunkstelle[/b:zgurhkrq]?
In den Beschreibungen einiger Geräte wird immer ein Signalton zur Öffnung des Relais erwähnt.
Wird ein Funkspruch aufgezeichnet, und dann weitergeleitet, oder unvermittelt auf einer benachbarten Frequenz weitergesendet?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten


  
 
 Betreff des Beitrags:
Tagchen...

DTMF benötigt man zur Fernsteuerung bei einigen Relais, die über
weiterführende Funktionen wie etwa Echolink, einen Briefkasten für
Sprachnachrichten oder ähnliches enthalten. Ansonsten fallen die
Anwendungen für DTMF eher schmal aus...

Eine Relaisfunkstelle hört auf der Eingabefrequenz und sendet das
gehörte auf einer Ausgabefrequenz wieder aus. Alle Stationen die über
dieses Relais arbeiten, hören dessen Ausgabefrequenz und senden auf
der Eingabefrequenz. Bei den meisten AFu-Geräten stellt man die
Ausgabefrequenz ein und schaltet die sog. Relais-Ablage ein, welche im
Sendefalle automatisch auf die Eingabefrequenz des Relais umschaltet.
Typische Ablagefrequenzen in Deutschland sind zum Beispiel -7,600MHz
im 70cm-Band und -600 kHz im 2m-Band. Das heißt, wenn das Relais auf
439.200 MHz sendet, hört es auf der Frequenz 431.600 MHz.

Diese großen Frequenzabstände sind notwendig, da das Relais im
Sendefall sonst den eigenen Empfänger "dicht" machen würde...
Wobei auch hier bei den Relaisstationen recht große und aufwendige Filter
notwendig sind, damit so etwas funktionieren kann...
Stichworte: "Großsignalfestigkeit" und "In-Band-Filter" :D

Zum Öffnen von Relais wird oftmals ein 1750 Hz-Ton verwendet, der
ausgesendet wird, bevor über das Relais gearbeitet wird, andere Relais
arbeiten über CTCSS. In diesem Fall wird beim Senden einer Station die
über das Relais arbeiten möchte, ein definierter Subton mitgesendet.

Viele Relais besitzen eine sog. Quasselsperre, um zu verhindern, dass
eine Person das Relais "dicht" macht und andere dadurch keine Chance
mehr haben darüber arbeiten zu können. Die Quasselsperre greift nach
einer definierten Zeit, z.B. eine Minute. Das heißt, jeder der über das
Relais arbeitet hat eine Minute Zeit sich auszudrücken, dann dürfen die
anderen auch mal wieder :D

So, ich denke die wichtigsten Fragen wären geklärt...


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo Flo,

vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Gruß aus Mainz


  
 
 Betreff des Beitrags: Noch eine Frage...
Hallo,
die Ausführungen zur Arbeitsweise einer Relaisfunkstelle sind wirklich sehr ausführlich und verständlich. Allerdings habe ich auch noch eine Frage: Gibt es auch die Möglichkeit, daß ein Relais ständig "offen" ist, also nicht erst über einen Tonruf oder einen Subton aktiviert werden muß? Ich würde mir das so vorstellen, daß der Empfänger den Sender aktiviert, sobald ein Signal empfangen wird...

Beste Grüße
Daniel


  
 
 Betreff des Beitrags:
Ja, sowas gibt es auch.

Das ist aber weniger sinnvoll, da das Relais bei jeder kleinen Störung öffnen würde, z.B. nicht entstörte Zündung eines Fahrzeugs. Mit dem Ton ist sicherer.
Übrigens, manche wissen es nicht, wenn man in der richtigen Tonhöhe ins Mikro pfeift, reicht das fast immer zum Öffnen. Das habe ich schon mehrfach ausprobiert, da bei meinen Geräten keine Taste für den Ton 1750 Hz vorhanden ist.

73 de DL2JAS


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hallo,

ja, es gibt sogenannte "trägergesteuerte Relais", die auf ihrer Ausgabe senden, sobald ein Signal stabil mit ausreichender Feldstärke anliegt. Wie das im Detail gemacht wird, das zu erklären würde diesen Rahmen sprengen.

Jedenfalls ist bei diesen Relais die Ausgabe am Senden, wenn ein Signal da ist.

Ein Dauerträger wird jedoch bei stationären Relais nicht gesendet.

Relais mit Daueraussendung hat man häufig bei zeitlich begrenzten Ballon-Missionen (Wetterballone mit Amateurfunknutzlast). Hier sendet die Nutzlast permanent auf der Ausgabe und gibt alles wieder, was sie auf der Eingabe hört. Hierbei handelt es sich sehr häufig aber um sog. Crossband-Repeater, sprich, sie empfangen in einem Frequenzband (z.B. 430-440 MHz auf einer Frequenz dort) und senden auf einem anderen (z.B. 144-146)...

Ich hoffe, wir konnten weiterhelfen :-)

73 de Kim, dg9vh


  
 
 Betreff des Beitrags: Infos ohne Ende
Hallo allerseits,
diese Fülle an Informationen ist ja unglaublich! Ich hoffe ich nerve nicht wenn ich jetzt nochmal eine Frage stelle.
Ich habe hier zwei Funkgeräte (Ricofunk RTH7010), bei denen die Sende- von der Empfangsfrequenz abweicht. Wie groß ist der Aufwand diese Geräte (locker gesagt) zum Relais zusammen zu schalten? Als kleiner Hinweis sei noch gesagt, daß die Geräte sich gegenseitig nicht stören, selbst wenn man sie direkt nebeneinander hält...

55&73
Daniel


  
 
 Betreff des Beitrags:
Mal vorweg, es handelt sich bei den Geräten um Betriebsfunkgeräten,
da gibt es bestimmte Auflagen, welche zu beachten sind, welche mir
allerdings nicht so ganz geläufig sind, da ich mit Betriebsfunk nicht die
Welt am Hut habe... Worauf ich Anspiele ist, ob es bei den Geräten
überhaupt erlaubt wäre, ein Relais aufzubauen.

Tjo, es mag vielleicht auch sein, dass die Squelch bei den Geräten nicht
öffnet, wenn man ein Gerät direkt daneben auf einer anderen Frequenz
senden lässt, der Empfänger wird trotzdem dicht sein. Wird man dann
bemerken, wenn ein schwächeres Signal empfangen werden sollte und
man in der Nähe auf einer im selben Band liegenden Frequenz arbeiten
möchte. Die einzige Lösung wäre die zwei Antennen, welche benötigt
würden möglichst weit räumlich zu trennen oder eben mit gewissen
Filteraufwand, anders geht es nicht.

Frequenzmäßig müssten dann die Dinger nur noch richtig programmiert
werden und dann benötigt man noch eine kleine VOX-Schaltung oder eine
Auswerteschaltung für z.B. 1750 Hz, dann könnte man damit schon ein
Relais aufbauen.


  
 
 Betreff des Beitrags:
@Flo
Die Frage nach dem "ob es erlaubt ist" habe ich bewusst weggelassen. Zum einen weiß ich es nämlich selber noch nicht, zum anderen ging es mir erstmal nur um die Theorie.
Für mich ist es aber schonmal sehr interessant zu lesen, daß hinter dem grundsätzlichen Aufbau deines Relais ein doch, sagen wir mal, ziemlich erheblicher Aufwand steckt.


Bis demnächst
Daniel


  
 
 Betreff des Beitrags:
Davon kannst du ausgehen... du kannst dir ja mal die Homepages vieler Amateurfunk-Relaisstationen (Beispielsweise http://www.db0igb.de) anschauen und durchlesen, was dort so geschrieben wird bzw. welche Technik dor beschrieben wird.

73 de Kim, dg9vh


  
 
 Betreff des Beitrags:
@dg9vh
Jo, der Link hat mir zumindest wieder etwas Mut gemacht, als ich sah daß dort tatsächlich mit zwei HFGs gearbeitet wird.

@all
Weiß zufällig jemand eine Adresse im Net, wo es Bauanleitungen gibt? Wie sicher schon zu erkennen war bin ich kein Amateurfunker. Nichtsdestotrotz bin ich aber sehr an der Technik interessiert. Es wäre schön wenn mir im Bezug auf Bauanleitungen noch jemand weiterhelfen könnte.


Beste Grüße
Daniel


  
 
 Betreff des Beitrags:
Hmm, also konkret kann ich dir keine Links geben, da ich noch nicht nach
solchen Seiten gesucht habe.

Wofür möchtest du denn konkret Baupläne? Für Filter oder für Auswerte-
schaltungen oder für eine VOX-Schaltung?

Zum Thema Filter nämlich folgendes: Im Amateurfunk werden oftmals
vorhandene kommerzielle Filter umgebaut und neu abgestimmt, das setzt
viel Erfahrung vorraus und natürlich die Möglichkeit an gewissen Mess-
mitteln zu kommen (wie etwa Wobbler, Spektrumanalyzer oder gleich
Netzwerkanalyzer). Man kann mit viel guten Willen und Aufwand auch
Filter selbst bauen, in Frage kommen hier Topfkreisfilter und eventuell
auch LC-Filter. Für letzteres kann ich softwaremäßig zum Austüfteln das
gute alte RFSIM99 empfehlen, ist Freeware, einfach mal danach googlen.
Als zweite Möglichkeit käme in betracht, die zwei Antennen (eine für den
Empfang, eine fürs Senden) möglichst weit räumlich zu trennen.

Zum Thema VOX-Schaltung kann ich dir noch einen Tipp geben:
Da deine Funkgeräte ja sicherlich sowieso eine Squelch (Rauschsperre)
besitzen, kannst du das auch ausnutzen. Prinzipiell kann man das,
sofern der Pegel hoch genug ist, sogar mit nur einen Transistor, ein paar
Widerständen und einen kleinen Kondensator lösen. Damit solltest du in
der Lage sein, die PTT des Senders zu tasten.
Damit würde ich zwar keine unbemannte Relais-Station dauerhaft laufen
lassen, aber für sporadischen Betrieb kann man so eine "Mini"-Schaltung
auf jeden fall benutzen. Eine 1750-Hz-Tonrufauswertung ist natürlich
besser, da das Relais nur dann öffnet, wenn es wirklich gewünscht wird.
Störungen sorgen hier also nicht für einen Dauerbetrieb des Senders.
Zum Auswerten kann man zum Beispiel den NE567 benutzen (lässt sich
relativ einfach beschalten), man benötigt dann noch eine Auswertung,
dass solange über das Relais gearbeitet wird, der Sender noch aktiv
bleibt. Im Prinzip so eine Art "Treppenhauslicht-Schaltung", bei welcher
jeder Sende-Durchgang den "Schalter" erneut betätigt;
Wird der "Schalter" z.B. über einen Zeitraum von 2 Minuten nicht mehr
betätigt, also die Sendetätigkeit eingestellt, dann wird auch der Sender
ausgeschaltet und wartet bis er wieder aufgetastet wird.

Man sollte nie vergessen, das so ziemlich jedes Amateurfunkrelais eine
Individuallösung ist, die entweder selbst aufgebaut wurde oder
vorhandenes Material für diesen Zweck umgebaut und integriert wurde,
beides setzt ein gewisses Maß an technischen Verständnis vorraus, eine
Pauschal-Lösung die für alle möglichen Funkgeräte funktioniert, gibt es
nicht!

Viel Spaß beim Austüfteln,
Flo


  
 
 Betreff des Beitrags:
Apropo Subtöne.
Viele Relaisbetreiber haben ihre Relais auf Subtöne umgestellt,und dadurch ältere Amateurfunkgeräte quasi unbrauchbar gemacht.

Ich selber habe ,als ich 1985 meine Lizens machte,einige Stationen gekauft (Lines) die heute dank Subtöne,unbrauchbar wurden.

Yaesu FT-726 oder 736,die legendären Tribander,damals sauteuer,stehen nun ungenutzt rum.
Auch meine Icom 211,271,275,...alles nicht mehr brauchbar,auch auf den SSB-Bändern ist dank,Kurzwellenfreigabe für alle,Sendepause.

Ich habe nicht das nötige Kapital,um mal eben ein neues Gerät zu kaufen.
Zumal es so gut wie keine reine VHF/UHF-Stationsgeräte mehr gibt.
Bleibt nur ein Mobiltransceiver,oder eine Wollmilch.
Mich ärgert es sehr,wir haben genug Werteverfall.
Nun denn,ich habe ja zur Not Subtonfähige Handfunkgeräte,Yaesu VX-7R und ein Kenwood TH-G71. Befriedigend ist es aber nicht wirklich.

Schade um die "alten" Geräte,die im grunde Neuwertig aussehen.
Ob es Nachrüstsätze gibt?
ich habe nichts gefunden,da bleibt wohl nur der Selbstbau,und weil die alten geräte keine Menüsteuerung haben,müsste man es mit Kodierschaltern bauen,......unmöglich ist es nicht,aber Zeitraubend,und ich müsste erst mal sehen,wo ich den Subton einschleife,etc,.pp

best 73 de Peter


  
 
 Betreff des Beitrags:
In einem solchen Fall denke ich mir immer: Man ist doch Funkamateur und hat (hoffentlich) einige Kenntnisse in der Elektrotechnik - schließlich hat man die Kenntnisse ja in der Prüfung nachgewiesen.

Also sollte man in der Lage sein, einen kleinen Tongenerator selbst zu bauen. Ok, der Abgleich könnte ohne Oszilloskop/Frequenzzähler, der im NF-Bereich vernünftige Werte liefert, schwieriger werden, aber gänzlich unmachbar sind solche Sachen doch eigentlich nicht.

73, Kim


  
 
 Betreff des Beitrags:
[quote]

Auch meine Icom 211,271,275,...alles nicht mehr brauchbar,auch auf den SSB-Bändern ist dank,Kurzwellenfreigabe für alle,Sendepause.
[/quote]

Hallo Peter,

Sendepause?
Vielleicht solltest Du mal ein Antenne dafür aufbauen!

Oder wenn Du unbedingt nur Relais benutzen willst, wo ist Dein Problem die Töne zu erzeugen?

73
Peter


  
 

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