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Amateurfunk ForumFragen und Antworten zum Thema Funk
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Info, Störungen von Plasmabildschirmen
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| 50 Nanowatt im Rundfunk-Band :: heise: Stromausfall legt Satelliten-Kontrollzentrum lahm |
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Nachricht |
OE2RXN S6

Anmeldedatum: 07.03.2006 Beiträge: 58 Wohnort: Wagrain Austria
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Verfasst am: Di 4.4.2006 22:20 Titel: Info, Störungen von Plasmabildschirmen |
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An ALLE
Habe von DK4JM eine E-Mail bekommen
über Störungen von Plasmabildschirmen !!!
Hier kommt auf uns ein völlig neues Problem zu !!!!!!
73, OE2RXN Wilfried
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----- Original Message -----
From: "dk4jm" <dk4jm@darc.de>
To: "Wilfried Hoffmann" <oe2rxn@aon.at>
Sent: Saturday, April 01, 2006 11:19 AM
Subject: Fw: EMV#0009; Plasma-Bildschirme, Info und Anfrage
> hallo Wilfried,
>
> hier mal was zum Thema Störungen duch Plasma-TV-Schirme......
>
>
> ----- Original Message -----
> From: "Mario Perkuhn" <mail@perkuhn.net>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Ronald Hirth [mailto:ronnihirth@gmx.de]
> Gesendet: Donnerstag, 23. März 2006 12:44
> Betreff: AW: EMV#0009; Plasma-Bildschirme, Info und Anfrage
>
>
> Hallo die Runde,
>
> ja, es wurde in Bebra schon gesagt, dass mit den Plasma-Fernsehern einiges
> auf uns zukommen wird.
> Jetzt sollten wir dieses Phänomen mal wissenschaftlich zu untersuchen
> beginnen. Zunächst mit "Handmitteln", um mal einen groben Überblick zu
> bekommen, welche Frequenzen davon betroffen sind. Das kann sogar mit einer
> Handgurke im Media-Markt geschehen, wo erfahrungsgemäß viele Plasma-Geräte
> in Betrieb sind. Dann wissen wir schonmal, ob auch UKW betroffen ist. Die
> Aussage mit dem Taschenradio und der Stabantenne läss vermuten, dass auch
> Frequenzen oberhalb 30 MHz, nämlich im Rundfunk-UKW-Bereich, betroffen
> sind.
> Weiterführend wird man einen oder mehrere solcher Geräte mit hochwertigen
> Meßgeräten in einer strahlungsarmen Umgebung (TEM-Zelle?)untersuchen
> müssen.
> Das sollte auch der DARC selbst tun, um operativ in Besitz von
> Erkenntnissen
> zu gelangen.
>
> Von der Konzeption der Plasmaschirme her wundert mich das nicht, denn es
> sind ja Gasentladungen, die das Licht in diesen Geräten produzieren. In
> jedem Leuchtpunkt herrscht also sozusagen permanent Gewitter im
> Microkosmos
> vor, was auch die "Rundumstrahlung" erklärt. Es wäre also auch 6 Meter
> betroffen, sowie 2 Meter und wahrscheinlich auch 70 cm. Das muss getestet
> werden. Dann müssen wir feststellen, ob es eine Norm (Stab Normen, Erich
> Lemke fragen) für Abstrahlungen eines Fernsehgerätes und einen Grenzwert
> für
> die festgestellten betroffenen Frequenzen gibt, und ob dieser Grenzwert
> eingehalten oder überschritten wird. Erst dann haben wir eine juristische
> Handhabe, gemäß dem EMVG gegen diese Geräte vorzugehen und eine
> Einstellung
> der Störungen zu verlangen.
>
> Als örtliche Problemlösung für den OM Helmut schlage ich vor, den Nachbarn
> davon zu überzeugen, dass er sich einen LCD-Fernseher zulegt. Der strahlt
> nicht so, und hat auch noch den großen Vorteil gegenüber dem Plasmaschirm,
> dass er nicht so stark spiegelt. Fenster oder andere Lichtquellen spiegeln
> in den Glasscheiben vor dem Plasmaschirm nämlich sehr stark, in den
> mattierten LCD-Schirmen dagegen so gut wir gar nicht. Zudem eignen sich
> die
> großen Plasmas auch nur für große Wohnzimmer. Unter einem Abstand von 4
> Metern sieht man oft noch jedes einzelne Pixel. Zudem sind die Plasmas
> echte
> Stromfresser, und bereits im Frühjahr heizen die Geräte das Wohnzimmer so
> stark auf, dass man die Heizung abstellen kann. Im Sommer wird es dann
> extrem. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch ein Nachbar einen Plasma
> kauft, und der jetzt betroffene Nachbar sich einsichtig zeigt.
>
> vy 73
>
> Ronni, DL8FCX
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: DJ 6 AN [mailto:ulfried@ueberschar.de]
> Gesendet: Donnerstag, 23. März 2006 12:06
>
> Hallo Freunde,
> Harald, DK1OP , übersendet mir die folgende Botschaft mit der Bitte um
> Weiterleitung an den AK.
>
> Es geht hier um schädliche Störungen, die von Fersehgeräten ausgehen,
> die mit einem Plasma-Bildschirm ausgerüstet sind.
>
> Ich bitte freundlichst um Beiträge zu Abhilfemaßnahmen oder
> Vorgehensweisen zur Beseitigung der Störung.
>
> vy 73
> Ulfried, DJ 6 AN
>
>
Hallo lieber Harald,
> ich hoffe, Dir geht es gut.
>
> Bei mir ist gerade mal wieder "Trouble"!
> Seit sich mein Nachbar an Weihnachten einen Plasma-Bildschirm (von LG)
> gekauft hat, ist Amateurfunk nicht mehr möglich (S 9+40 db Störungen
> überall
> im unteren KW-Bereich, dh. von ca. 1.7 MHZ - 8 MHZ) !!!!
> Hier kommt auf uns ein völlig neues Problem zu!!!!!!
>
> Ich habe zuerst versucht Ringkerne in der Netzleitung.
> Das hat überhaupt nichts gebracht!
> Diese scheiss Plasma-Bildschirme strahlen anscheinend überall heraus!
> Da kannst du mit einem kleinen Tascheinradio und einer 60cm langen
> Stabantenne sogar in 50 Meter Entfernung noch das "Gerappel" hören!!!!
> Es ist zu vermuten, dass externe Entstörmassnahmen (mit Ringkernen) nicht
> mehr möglich sind!!!!
>
>
> Ich habe dann die RegTP (jetzt BNetzA) beauftragt (aber die messen unter
> 30
> MHZ nur auf der Netzleitung!).
> Es wurde jedoch festgestellt, dass der Grenzwert um 3 MHZ auf der
> Netzleitung sogar überschritten ist!
>
> Der Betreiber (mein Nachbar) musste dann das Gerät an den Verkäufer
> zurückgegeben und hat zur Auflage bekommen, die Störungen binnen 4 Wochen
> zu
> beseitigen!!!!
>
>
> Meine Hoffnung, ein anderes Gerät eines anderen Herstellers würde besser
> sein, hat sich leider nicht bestätigt!
> Mein Nachbar hat dann nämlich einen Plasma-Bildschirm von SAMSUNG gekauft,
> und bei diesem sind die Störungen noch schlimmer!!!!!!!!
>
>
> Es ist zum Kotzen!!!!!!
> Anscheinend hält sich "keine Sau" mehr an das EMV-Gesetzt!
> Jetzt geht das gesamte Theater wieder von vorne los!!!!!
>
>
> Ich habe auch beim DARC (Thilo Kootz, DL9KCE) angerufen. Er hat bisher nur
> 2
> Störfälle dieser Art vorliegen!
> Er meint, ich müsste dieses Problem selbst lösen!!!!!!
> Eine Lobby gibt es nicht!
> Dies wundert mich eigentlich, nachdem zur Zeit Plasma-Bildschirme wie die
> "warmen Semmeln" verkauft werden!
>
>
>
> Hast Du schon mal was über solche Störungen von Plasma-Bildschirmen gehört
> ?????
>
> Bis bald.
>
> Vy 73
> Helmut |
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OE2RXN S6

Anmeldedatum: 07.03.2006 Beiträge: 58 Wohnort: Wagrain Austria
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Verfasst am: Mi 5.4.2006 9:14 Titel: Störbomben im Haushalt |
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Habe von OE2OHA eine Mail bekommen.
Ergänzung Störungen von Plasmabildschirmen
von OE2OHA
Zu Wilfrieds Meldung bitte ich Euch die entsprechenden Nachrichten in
unserem Internet-Funkmagazin ( http://www.funknachrichten.at ) nachzulesen. Ich habe
dieses Problem dort bereits aufgezeigt. Dazu im Anhang die detailliertere
Aussage aus OE6 und beachtet BITTE die NEUEN FELDSTAERKEN-GRENZWERTE die die
Funküberwachung in OE6 bekannt gegeben hat.
Da ist offensichtlich unbemerkt von Allen etwas passiert das den PLC-Leuten
und auch den Plasmaschirm-Produzenten in die Arme arbeitet. Und da regen
sich die Leute noch über die Beeinflussung durch Handymasten auf
??.............!!
Vy 73 es 55 es gd dx de Ottwald, OE2OHA
HIER DER ANHANG:
================
Störbomben im Haushalt
Seit 3 Wochen registriere ich täglich ab ca. 15 Uhr auf dem 160 m Band einen
schlagartigen Anstieg des QRM-Pegels von 25 db auf S 9 +10, auf 80 m auf S 9
und auf 40 m immer noch bei S 7. Diese Störquelle ist bis Mitternacht zu
hören und macht den Funkverkehr praktisch unmöglich. Ich informierte die
Funküberwachung, die eine Prüfung zusagte. Vor 3 Tagen habe ich mit einem 80
m Peilempfänger für die Fuchsjagd den Ausgangspunkt gefunden, der mehr als
100 m von mir entfernt in einem Einfamilienhaus liegt. Gestern hat die
Funküberwachung dort als Ursache einen neuen Plasma-Fernseher geortet und
im Bereich von 2 MHz eine Störstrahlung von 50 dBuV in 3 m Entfernung
gemessen. Die beiden Herren informierten mich anschließend, dass dieses
Gerät bis in den Bereich von 40 MHz Störstrahlung aussendet, konnten aber
nicht ad hoc sagen, ob dieser Pegel noch zulässig ist. Heute waren sie
wieder da und zeigten mir die neue Ö-Norm 55013, die einen Störpegel von 57
dBuV als zulässig bezeichnet. Sie haben sich sogar die Mühe gemacht, in
Fachgeschäften gleichartige Fernseher zu messen: im Prinzip genau der
gleiche Störpegel.
Damit kann ich den Funkverkehr zu den Betriebszeiten dieser "Supernova" auf
den unteren Bändern einstellen. Nicht auszudenken, wenn dieses Gerät in
unmittelbarer Nähe betrieben wird, dann geht wahrscheinlich auf Kurzwelle
überhaupt nichts mehr. Wer diese Geräte in 3 m Betrachtungsabstand
betreibt, läuft wahrscheinlich Gefahr, auf Dauer gegrillt zu werden.
Meine Meinung: wer diese Normen festlegt, hat keine Ahnung davon, dass es
etwa noch Kurzwellenhörer gibt und Funkamateure, die ihre Lizenzgebühren
brav zahlen, aber nichts mehr empfangen.
Schließlich möchte ich mich herzlich für den Aufwand bedanken, den die
Grazer FÜ (unter Leitung eines Funkamateurs) zur Aufklärung dieser traurigen
Entwicklung betrieben hat.
Graz,16.3.2006/oe6txg helmut.meitz@aon.at
www.oe6txg.at
ENDE DES ANHANGS |
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Carloz Moderator

Anmeldedatum: 04.11.2004 Beiträge: 1307 Wohnort: Saarland
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Verfasst am: Mi 5.4.2006 14:09 Titel: |
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Außer dass dies mehr als ärgelich ist:
Wenn das Störsignal bekannt ist wäre da nicht eine Aufbereitung und Ausblendung des Signals möglich ?! Oder ist das nicht machbar ?
greetZ
CarloZ _________________ Wieso ist 'Abkürzung' so ein langes Wort ?! |
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djtechno S6


Anmeldedatum: 29.05.2006 Beiträge: 48 Wohnort: beutelsbach
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Verfasst am: Mo 29.5.2006 14:12 Titel: |
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hmm,na,ein glück, daß jetzt eh alles richtung tft geht.
aber da sieht mans mal wieder: ob man nun vorm röhrenmonitor verstrahlt wird, oder vorm plasma ... kommt gesundheitlich wohl aufs gleiche raus.
Zu den Funkstörungen: ist leider heute echt so
als cb-/funkamateur hat man keine lobby und offenbar auch nix mehr zu sagen
regierung tut halt das was geld bringt
und das die koreaner und asiaten bei uns ihre produkte verkaufen können, ist wohl wichtiger als der amateurfunkbetrieb und offenbar auch wichtiger als sachwerte und menschenleben (steckdosenleisten u.ä.)
Mit welchem recht werden bewußt mangelhafte produkte, z.b. steckdosenleisten mit 0,75qmm zuleitung und geräte mit fehlenden shcutzmechanismen in umlauf gebracht
wer gibt hestellern das recht, produkte so zu bauen, daß sie nach 2 jahren kaputt gehen, und zur sinnlosen zerstörung des planeten (umwelt) beitragen?
Was gibt herstellern das recht, auf ihre cd-rohlinge "10 years of data life" zu drucken, wenn nach 6 monaten die datem am rand unlesbar sind?
u.s.w.
offenbar darf man für geld inzwischen alles
Marcus |
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